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Auftritt von "The Contenders" lockt viele Fans nach Dabringhausen.

Wermelskirchen : Ein Konzert fast so schön „wie Weihnachten“

Bereits zum dritten Mal gastierte das US-amerikanische Duo „The Contenders“ im „Markt 57“ in Dabringhausen.

Wenn das Sprichwort, dass jedem Anfang ein Zauber inne wohnt, Gültigkeit hat, steht nun fest: Dem Duo „The Contenders“ sowie dem „Markt 57“-Team und den Mitstreitern um Thomas Busch von der gemeinnützigen Träger-Gesellschaft „Miteinander in Dabringhausen“ gelingt es, auch beim inzwischen dritten Konzert des US-amerikanischen Duos nach den Gastspielen in 2016 und 2017 diesen Zauber zu erhalten. Mit über 100 Besuchern, deren Anzahl wegen des freien Eintritts sowie durch die Kombination aus „Kneipentreiben“ und Konzertgeschehen im Saal nicht einfach abzuschätzen war, kamen noch mehr Fans ins Dorf als vor einem Jahr. Sogar Gäste aus England und der Schweiz nahmen den Weg auf sich.

Um der erhofften Besucherzahl Herr zu werden, hatte sich das Organisatorenquintett um Thomas Busch einen „Kniff“ einfallen lassen. Anstatt die Bühne raumgreifend diagonal in eine Ecke des „Markt 57“-Saals zu platzieren, bauten sie die Empore vor Kopf an eine Wand. So fanden die Gäste nicht nur frontal vor der Bühne, sondern auch seitlich davon sitzend einen Platz. „Unsere Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Ich habe schon in einer stillen Ecke eine Freudenträne verdrückt“, sagte Thomas Busch mit Blick auf den proppevollen Saal und die fast „wie Honigkuchenpferde“ glücklich blickenden Zuhörer. Auf die Frage, ob denn vor dem nächsten „Contenders“-Konzert im „Markt 57“ ein Anbau erfolgen müsse, lächelte Reiner Aug von „Miteinander“ verschmitzt: „Wir haben ja noch das Obergeschoss zu Verfügung.“

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In das warm anmutenden Licht von Theaterscheinwerfern getaucht lieferten „The Contenders“ in „ihrem“ Dabringhausen ein über zweistündiges Konzert ab, das den Erwartungen aller Anwesenden sichtlich gerecht wurde. Mit Gitarre, Schlagzeug, Cajón und teils zweistimmigem Gesang in minimalistisch-musikalischen Gewand spielten Jay Nash und Josh Day ihre Mixtur aus Blues, Rock und Folk auf ihre typische Weise: Einzigartig, nicht immitierbar, aber stets für den aufmerksamen Zuhörer nachvollziehbar. Ohne einen Brei aus Effekten, ohne „Netz und doppelten Boden“ schufen die beiden Musiker eine Verbundenheit, eine Nähe zum Publikum, die die Besucher beseelt nach Hause gehen ließ. Die Musiker beschrieben diese familiäre Atmosphäre mit den Worten: „It feels like Christmas in Dabringhausen“.

(sng)