Am Eifgen-Stadion gibt es noch zu tun, es fehlt noch die Laufbahnbegrenzung.

Den nächsten Sportplatz-Umbau hat die Politik schon im Blick : 2021 soll Dhünn folgen

Die Restarbeiten im Stadion sollen zügig fertiggestellt werden, es fehlt noch die Laufbahnbegrenzung.

Tiefbauamtsleiter Harald Drescher fuhr sich zumindest in Gedanken mit den Handrücken über die Stirn. Er war bei der Eröffnung des Kunstrasen-Platzes im Eifgen-Stadion froh, dass die Arbeiten so weit abgeschlossen sind, dass der Termin stattfinden konnte: „Mehr Glück konnten wir gar nicht haben.“

Zum Ausruhen bleibt wohl keine Zeit, denn Dreschers Chef, Bürgermeister Rainer Bleek, stellte im Gespräch mit unserer Redaktion mit einem Lachen fest: „Der Herr Drescher freut sich jetzt auf Dhünn.“ Und der Sportausschuss-Vorsitzende Karl-Heinz Wilke fügte überzeugt an: „Wir werden den Bau des Kunstrasenplatzes in Dhünn im kommenden Jahr beschließen und ihn in 2021 machen.“ Er stehe für Dhünn bereit, ließ sich Harald Drescher nicht aus der Ruhe bringen und blickte auf den Anlagenbau im Eifgen-Stadion: „Wir sind im Rahmen des geplanten Budgets geblieben, konnten im Vergleich zum Ursprungsplan sogar Verbesserungen umsetzen.“ So sei die Anlaufbahn für den Weitsprung länger und das Hochsprung-Areal größer geworden. Für die Nullneun-Aktiven war die Endphase der Bauzeit bei immer näher rückendem Eröffnungstermin ein „Ritt auf Messers Schneide“, wie Geschäftsführerin Kirsten Buchner sagte

„Für die Fertigstellung der Tartan-Laufbahn brauchten die Baufirmen trockenes Wetter – es war aber sehr wechselhaft.“ Aufgrund nächtlicher Kälte sei der frisch verlegte Belag sogar an zwei Stellen geplatzt und habe repariert werden müssen: „Jetzt sind die Rest-Arbeiten nicht mehr kriegsentscheidend.“ Das für den gestrigen Sonntag angesetzte Heimspiel der ersten 09/35-Mannschaft musste abgesagt und verschoben werden, weil die Sportanlage noch nicht formell abgenommen ist.

Bis zum nächsten 09/35-Pflicht-Punkt-Spiel im heimischen Stadion am 6. Oktober soll das geschehen sein. „Die Arbeiten müssen für die Abnahme komplett abgeschlossen sein – wir versuchen das“, sagte Harald Drescher. Unter anderem die Laufbahnbegrenzung fehle noch.

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