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Aktion: Ein Herz für Wermelskirchen zeigen

Aktion der Bergischen Morgenpost : Ein Herz für Wermelskirchen – trotz Quarantäne

Auch Marion Lück hat betont, das sie ein Herz für Wermelskirchen hat. Derzeit befindet sich die Bürgermeisterin in häuslicher Isolation. Das Ergebnis des Corona-Tests steht noch aus. Sie leitet die Verwaltung aus dem Homeoffice.

Wermelskirchen Sie hat bei allen Terminen immer Mund-Nasen-Schutz getragen. Aber als der Anruf kam, dass einer ihrer Gesprächspartner positiv auf das Coronavirus getestet wurde, reagierte Bügermeisterin Marion Lück sofort: Vorsichtshalber ließ sie sich umgehend am Mittwoch auf das Virus testen, bevor sie sich bis einschließlich Mittwoch, 25. November, in freiwillige, häusliche Quarantäne begab. „Das Ergebnis des Corona-Tests steht noch aus“, so die Info aus der Stadtverwaltung, die gleichzeitig darauf hinwies, dass die Bürgermeisterin die „Wege der Verwaltung aus dem Homeoffice weiterleiten wird.“ Ihr gehe es gut und sie zeige aktuell keinerlei Krankheitssymptome, ließ die Bürgermeisterin wissen. Die Quarantäne sei reine Vorsichtsmaßnahme, so Lück.

In ihrer Antrittsrede hatte sie vor dem Rat gesagt, dass die Corona-Krise „uns viel, wenn nicht sogar alles abverlangen wird.“ Und sie hatte die Ratsmitglieder eingeschworen: „Wir müssen zusammenarbeiten, um diese Krise gemeinsam zu meistern. Ich möchte mit Ihnen gemeinsam unsere tolle Stadt weiterentwickeln. Lassen Sie uns alle 100 Prozent geben und lassen Sie uns allen zeigen, dass wir ein Herz für Wermelskirchen haben. Denn das hat diese Stadt und das haben vor allem die Menschen in dieser Stadt verdient.“

 Illustratorin Sabine Rudersdorf hat ihr Herz an einen Dellmann verloren.
Illustratorin Sabine Rudersdorf hat ihr Herz an einen Dellmann verloren. Foto: Kathrin Kellermann

Dass sie und ihre Stellvertreter Stefan Leßenich und Norbert Galonska alle drei ein Herz für Wermelskirchen haben, demonstrierten sie bereits an dem Abend, formten fürs Foto Herzen mit ihren Händen. Diesem Beispiel folgte gleich Altbürgermeister und Ehrenbürger Heinz Voetmann, der 25 Jahre lang die Geschicke der Stadt geleitet hat und ehrlich bekennt: „Mein Herz schlägt für Wermelskirchen.“

 Christian Madsen zeigt sein Herz für die Stadt.
Christian Madsen zeigt sein Herz für die Stadt. Foto: Kathrin Kellermann

Ein Herz für die Stadt hat auch Illustratorin Sabine Rudersdorf, die sogar buchstäblich von ihrem Herzen nach Wermelskirchen gelockt wurde, weil ihr Mann ein „Dellmann“ ist. Selbst gebürtige Nordlichter wie Christian Madsen, Geschäftsführer des Krankenhauses, haben ihr Herz für Wermelskirchen entdeckt. Und jetzt sind Sie dran:

 Altbürgermeister Heinz Voetmann zeigt sein Herz für die Stadt.
Altbürgermeister Heinz Voetmann zeigt sein Herz für die Stadt. Foto: Kathrin Kellermann

Aktion Schicken Sie uns bis zum 30. November Ihr Foto, auf dem Sie das „Herz für Wermelskirchen“ mit Händen formen an wermelskirchen@bergische-morgenpost.de und schreiben Sie uns kurz, was Sie besonders an der Stadt mögen. Die schönsten Bilder werden in der BM und online veröffentlicht.