Wermelskirchen Ämterwechsel nicht entschieden

Wermelskirchen · Bewegung herrscht im Rathaus, das Personalkarussell dreht sich. Als Bürgermeister Eric Weik jetzt aus dem Osterurlaub zurückkehrte, stellte er allerdings verwundert fest, dass öffentlich schon über Neu- und Umverteilungen von wichtigen Ämtern spekuliert wird: "Aber es ist noch gar nichts entschieden", betont der Bürgermeister.

Zum Hintergrund: Die noch amtierende Leiterin des Amtes für Jugend, Sport und Bildung, Birgit Ludwig-Schieffers, möchte (wie berichtet) Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche werden. Sie möchte den derzeitigen Leiter Matthias Fink im September "beerben", wenn dieser dann in den Ruhestand geht. Der Personalrat müsse aber noch beteiligt werden, ob ein solcher Wechsel überhaupt stattfinden könne, gibt Weik zu bedenken. Falls es dazu komme, werde Sozialdezernent Jürgen Graef zugleich auch die Amtsleitung für Jugend, Sport und Bildung übernehmen. Die Amtsleiterstelle werde aber ein Jahr lang nicht wiederbesetzt: "Wir haben bekanntlich eine Wiederbesetzungssperre", erinnert der Bürgermeister. Ob nach Ablauf des Jahres sowohl die Amtsleiterstelle im Jugend-, Sport- und Bildungsamts, als auch die vakante Amtsleiterstelle im Sozialamt komplett eingespart werden, sei noch nicht entschieden. Die generelle Devise laute aber: "Sparen, sparen....", sagt der Bürgermeister.

Eines sei aber klar. Wenn ein Dezernent zugleich auch Amtsleiter sei, dann müssten den jeweiligen Abteilungsleitern auch mehr Aufgaben, Verantwortung zufallen und entsprechend ein Mehr an Kompetenzen erfordern. Bekanntlich führt Andreas Voß als Abteilungsleiter Schulen bereits die Schulverwaltungsgeschäfte und wird dies auch weiterhin tun, wie Hauptamtsleiter Jürgen Scholz hervorhebt. Als "Feuerwehr" steht ihm Scholz aber zur Seite, sozusagen im Sondereinsatz-"Kommando" für die beiden Projekte PCB und Sekundarschule.

Welche Abteilungsleiter anstelle der bisherigen Amtsleiter Birgit Ludwig-Schieffers und Heinz-Willi Aubel, dem pensionierten Leiter des Sozialamtes, für erweiterte Verantwortungsbereiche herangezogen und gegebenenfalls auch weitergebildet werden, müsse ebenfalls noch entschieden werden.

Über Namen von möglichen Abteilungsleitern werde er noch nicht sprechen, fügt Weik hinzu. Er sagt aber: Der Allgemeine Soziale Dienst verfüge bereits über "eine super Besetzung", so Weik wörtlich. Er räumt ein, dass eine Zusammenlegung des Sozialamtes mit dem Amt für Jugend, Sport und Bildung durchaus denkbar wäre. Denn Teile des Sozialamtes seien ohnehin schon in die Agentur für Arbeit abgewandert.

(gt)
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