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ADFC feiert Jubiläum im Haus Eifgen

Fahrradclub Wermelskirchen besteht seit 25 Jahren : ADFC feiert Jubiläum im Haus Eifgen

25 Jahre Ortsgruppe Wermelskirchen – das soll am Samstag gebührend gefeiert werden. Geboten wird ein Programm aus Musik, Information, Ausstellung und Bergischer Kaffeetafel. Das eigene Fahrrad kann man codieren lassen.

Das Fahrrad ist im Aufwind, mehr denn je wird über Radwege und fahrradfreundliche Verkehrsplanung diskutiert. Das Rad ist Sportgerät, Ausflugsvehikel, Transportmittel und vor allem auch ein Verkehrsmittel, mit dem Menschen zur Arbeit pendeln. Aber für die Interessen der Radfahrer kämpft der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club in Wermelskirchen schon länger: Jetzt feiert der Ortsverband sein Silberjubiläum. „25 Jahre ADFC Wermelskirchen sind Anlass, auf die Erfolge und Misserfolge der Vereinsarbeit zurückzublicken und einen Blick auf zukünftige Entwicklungen des Radverkehrs in unserer Stadt und in unserer Region zu wagen“, schreibt Oertsgruppensprecher Frank Schopphoff. Am Samstag steigt ein großes Jubiläumsfest im Haus Eifgen. Bei Musik – unter anderem mit einem Trio von Les Searle –, Getränken und Bergischer Kaffeetafel wird gefeiert. Es gibt eine Jubiläumsschrift. In einer Ausstellung werden die Veranstalter über die Vereinsarbeit informieren, verkehrspolitische und touristische Entwicklungen der vergangenen Jahre aufzeigen und ihre Vision einer fahrradfreundlichen Stadt Wermelskirchen verdeutlichen.

Das Fest findet im Außenbereich und im großen Saal statt. Es werden Infostände aufgebaut, an denen über Tourenangebote, die Unterschriftenaktion „Aufbruch Fahrrad“  und ADFC-Kooperationen informiert wird. Neue Fahrradkarten werden präsentiert. Zwischen 14 und 14.30 Uhr gibt es Videovorführungen von der letzten Fahrt des „Balkan Express“ und vom Bau des Panoramaradwegs. Um 15 Uhr werden die Gäste begrüßt, es gibt einen Kurzvortrag zur 25-jährigen Vereinsgeschichte. Die „Echt-Wild-Fest-Torte“  wird um 15.45 Uhr angeschnitten, damit ist die Bergische Kaffeetafel eröffnet.

Für Fahrradbesitzer wird unter dem Motto „Lass’ dein Fahrrad codieren, bevor es zu spät ist“ von 11.30 bis 14 Uhr ein besonderer Service angeboten: Dank der  Spende verfügt der ADFC RheinBerg-Oberberg seit Ende 2018 über ein eigenes Fahrrad-Codiergerät und ist somit bei der Codierung flexibler als bisher.  Es handelt sich bei dem Gerät um einen „Nagler“, das heißt, anders als bei der Klebe-Codierung wird der Code in den Fahrradrahmen im oberen Drittel des Sattelrohrs rechts eingraviert. Der Code besteht aus einer Buchstaben-/Zahlenkombination, die verschlüsselt das Kfz-Kennzeichen des Wohnortes, den Wohnort, Straße/Hausnummer, die Initialen des Fahrradeigentümers sowie das Jahr der Codierung enthält. Nur Polizei und Verwaltungen (Fundbüros) können den Code entschlüsseln. Wird das Rad gestohlen und wieder aufgefunden, kann die Polizei anhand der Codierung den Eigentümer ermitteln. Entdeckt der Radbesitzer sein Stahlross selber, kann er anhand der Codierung einfach nachweisen, dass er der Eigentümer ist.

Mit Dixieland-Jazz „Barber Shop Hot Five“: Manfred Jetter (Trompete), Guido Kluxen (Klarinette), Udo Müller (Posaune), Norbert Fröhlich (Banjo) und Axel Schulte (Tuba) klingt der Nachmittag aus.