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305 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

In Wermelskirchen nur ein neuer Fall : 305 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

In einem Bergisch Gladbacher Krankenhaus gab es drei positive Testfälle. Die Kontaktpersonen konnten einem Gebäudetrakt zugeordnet werden. Von 70 Personen wurden Abstrich genommen.

Elf weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis sind heute bekannt geworden. Der Krisenstab des Kreises meldet folgende Verteilung auf die Kommunen:Bergisch Gladbach (5), Kürten (1), Leichlingen (1), Odenthal (1), Overath (2) und Wermelskirchen (1). Insgesamt gibt es nun 305 bestätigte Corona-Fälle im Kreisgebiet: Bergisch Gladbach (137), Burscheid (12), Kürten (13), Leichlingen (22), Odenthal (16), Overath (32), Rösrath (34) und Wermelskirchen (39).

Von den 305 bestätigten Fällen gelten 164 Personen inzwischen als genesen: Bergisch Gladbach (68), Burscheid (8), Kürten (7), Leichlingen (11), Odenthal (4), Overath (18), Rösrath (27) und Wermelskirchen (21).

Insgesamt befinden sich 614 Personen in Quarantäne. Die Zahlen verteilen sich wie folgt: Bergisch Gladbach (294), Burscheid (29), Kürten (36), Leichlingen (41), Odenthal (30), Overath (62), Rösrath (48) und Wermelskirchen (74).

In einem Bergisch Gladbacher Krankenhaus sind drei positive Testergebnisse festgestellt worden. Es handelt sich um drei Personen aus der Mitarbeiterschaft. Es konnten alle im Zusammenhang mit diesen drei positiven Testergebnissen stehenden Kontaktpersonen aus dem Klinikbereich ermittelt werden, so die Sprecherin des Krisenstabes, Birgit Bär. „Die Kontaktpersonen aus der Mitarbeiterschaft konnten alle einem Gebäudetrakt zugeordnet werden. Bei allen Mitarbeitenden, die im infektiösen Zeitraum als Kontaktpersonen hätten in Frage kommen können, hat das Krankenhaus selbst vorsorglich Abstriche genommen. Es handelt sich um alle Mitarbeitenden eines Gebäudetraktes, insgesamt um 70 Personen.“ Die stationären Patienten wurden auch bereits durch das Krankenhaus abgestrichen. Die bereits entlassenen Patienten wurden vom Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises kontaktiert. Insgesamt handelt es sich um 37 Patienten.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus und dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises konnten so bereits alle mit den drei positiven Testergebnissen in Zusammenhang stehenden Kontaktpersonen ermittelt werden. Bär: „Wer also in einem der drei Bergisch Gladbacher Krankenhäuser in den letzten Tagen behandelt worden ist und keinen Anruf des Gesundheitsamtes erhalten hat, steht in keinem Zusammenhang mit diesem Fall.“

Für die Kontaktpersonen wird entsprechend den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes Quarantäne angeordnet. Für das medizinische Fachpersonal gilt, dass die Kontaktpersonen entweder in häuslicher Quarantäne sind oder unter entsprechender Schutzausrüstung weiter arbeiten. Diese Maßnahme wird getroffen, damit sowohl die Sicherheit der Patienten als auch die Funktionsfähigkeit des Krankenhauses erhalten bleibt.

In dem von einer Corona-Infektion betroffenen Pflegeheim in Bergisch Gladbach standen gestern noch die Ergebnisse einiger weniger Tests aus, wovon die meisten nun vorliegen. Von den 35 Bewohnenden in dem unter Quarantäne gesetzten Gebäudeflügel wurden 12 Personen positiv auf Corona getestet, davon eine Person mit Symptomen, die sich im Krankenhaus befindet. 22 Personen wurden negativ getestet. Zwei Ergebnisse stehen noch aus.

In dem betreffenden Pflegeheim wurden weitere Mitarbeitende vorsorglich auf Corona getestet, um größtmögliche Sicherheit zu erlangen, dass Infektionsketten unterbunden sind. Es handelt sich insgesamt um 45 Personen. Von den nun insgesamt 45 Mitarbeitenden wurde vier Personen positiv auf Corona getestet, 24 Personen wurden negativ getestet und 17 sind derzeit noch ausstehend.