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166 offenen Stellen, aber 1099 Menschen ohne Arbeit

Arbeitsmarkt in Wermelskirchen : 166 offene Stellen – 1099 Menschen ohne Arbeit

Der Arbeitsmarkt hat sich etwas beruhigt. Firmen melden wieder mehr Stellen. Die Arbeitslosenquote in Wermelskirchen beträgt 5,7 Prozent und liegt damit deutlich unter der Quote des Agenturbezirks Bergisch Gladbach.

Die Arbeitslosigkeit ist im Februar im Vergleich zum Januar im Stadtgeibet Wermelskirchen nahezu gleich geblieben. 1099 Menschen hatten im Berichtsmonat keine Arbeit und wurden beim Arbeitsamt als arbeitslos geführt. Im Januar waren es 31 Wermelskirchener weniger. Die Arbeitslosenquote lag im Februar bei 5,7 Prozent, im Januar noch bei 5,9. Damit zählt Wermelskirchen zu den Städten mit der niedrigsten Quote im Bereich der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach, die für die Region eine Quote von 6,8 Prozent nennt. Spitzenreiter ist Leverkusen mit 8,5 Prozent, Leichlingen hat die niedrigste Quote mit 5,2.

Firmen im Stadtgebiet meldeten im Februar 85 neue Stellen, 62 Stellen wurden im Berichtsmonat besetzt. Ende Februar waren 166 Stellen noch offen.

Die Arbeitslosigkeit im Geschäftsstellenbezirk Wermelskirchen – dazu zählen die Städte Wermelskirchen, Burscheid und Leichlingen – hat sich geringfügig um vier auf 2619 Personen verringert. Das waren 313 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar 5,8 Prozent. 310 Personen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos. Im Vormonat waren es 427. 319 beendeten in diesen drei Städten ihre Arbeitslosigkeit im Berichtsmonat. Der Bestand an Arbeitsstellen in Wermelskirchen, Leichlingen und Burscheid ist im Februar um 23 Stellen auf 415 gestiegen, heißt es im monatlichen Arbeitsmarkt-Bericht.

Der Geschäftsstellenbezirk Wermelskirchen hat einen Bestand von 4025 Arbeitssuchenden.

Im Januar 2021 wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis insgesamt 306 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 2159 Personen bearbeitet, meldet das Arbeitsamt in Bergisch Gladbach. Nennen kann das Arbeitsamt jetzt auch die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit. Die Daten erfordern jeweils eine Wartezeit von sechs Monaten. Im August 2020 haben im Rheinisch-Bergischen Kreis 877 Unternehmen für 6514 Personen Kurarbeitergeld beantragt.

„Auch wenn die Auswirkungen der Pandemie weiterhin spürbar sind, nehmen wir erste positive Signale wahr“, erklärt Nicole Jory, Vorsitzender Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergische Gladbach, zum vorliegenden Arbeitsmarkt-Bericht. „Unternehmen im gesamten Agenturbezirk haben mehr offene Stellen im Februar gemeldet, die Nachfrage nach Arbeitskräften ist deutlich gestiegen.“ Aufgrund der momentanen Lage mit weiterhin höhen Infektionszahlen und der Unsicherheit über den Fortgang der Kontaktbeschränkungen könne sie aber keine belastbaren Aussagen zur weiteren Entwicklung treffen, so die Vorsitzende der Geschäftsführung.