Wärmeplanung bis September Wie die Stadt Wegberg Energie sparen will

Wegberg · Die Verwaltung will mit Blick auf die kalten Monate ein Maßnahmenkonzept erstellen und der Politik bis September vorlegen. Ein Schwerpunkt ist die Energieerzeugung. Das ist bislang geplant.

 Der Windpark Petersholz, dessen Kapazitäten derzeit erhöht werden, ist der einzige seiner Art in Wegberg. Das soll sich nun ändern.

Der Windpark Petersholz, dessen Kapazitäten derzeit erhöht werden, ist der einzige seiner Art in Wegberg. Das soll sich nun ändern.

Foto: Michael Heckers

Noch befinden wir uns mitten im Hochsommer mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke. An kalte Tage und damit einhergehende steigende Energiekosten für behagliche Wärme ist aktuell kaum zu denken. Fest steht aber: Der Winter wird unweigerlich kommen – und mit ihm könnte sich die Energiekrise infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine weiter verschärfen. Kommunen sind also gut beraten zu sparen, wo es geht, damit die Gasvorräte möglichst lange reichen und die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zumindest abgefedert werden kann. Auch die Stadt Wegberg hat Vorbereitungen getroffen. „Der aktuellen Situation begegnen wir mit einem Bündel an Maßnahmen“, sagt Bürgermeister Michael Stock.