Wegberg: Weltberühmte Melodien zum Muttertag

Wegberg: Weltberühmte Melodien zum Muttertag

Für einen stimmungsvollen Muttertag sorgten das Salonorchester "Da Capo" und Bass-Bariton Huub Claessens beim Muttertagskonzert der Anton-Heinen-Volkshochschule. Es ist mittlerweile das traditionsreichste Konzert der VHS.

Mit einem vielfältigen Repertoire, das teilweise aus originalen, teilweise aus eigenen Arrangements weltberühmter Melodien bestand, verzauberte das Ensemble unter der Leitung von Ernest Frissen das Publikum im Wegberger Forum. Inzwischen hat sich das Salonorchester, bestehend aus sieben Berufsmusikern, die sich noch aus Studienzeiten an der Musikhochschule in Maastricht kennen, einen internationalen Ruf aufgebaut. Leiter ist seit über 30 Jahren Ernest Frissen, der ebenfalls langjähriger Dozent an der Kreismusikschule ist. Mit einem abwechslungsreichen Programm, einer Mischung aus Oper, Operette und Musical, die Frissen jedes Jahr aufs Neue selbst zusammenstellt, konnten die Instrumentalisten abermals überzeugen. So spielten sie unter anderem Mozarts "Eine kleine Nachtmusik", ein Walzerpotpourri aus der Operette "Czardasfürstin" (Emmerich Kálmán) und das irische Volkslied "Toss the Feathers".

Bei einem Ständchen aus Schuberts "Schwanengesang" rückte Cellist Alex Geller in den Mittelpunkt und spielte ein Solo.

Für "The Typewriter" von Leroy Anderson verließ Paul Jussen seinen gewohnten Platz am Schlagzeug und begleitete das Stück tatsächlich auf einer Schreibmaschine.

  • Wegberg : Muttertagskonzert mit dem Salonorchester

Prominenter Gast beim Muttertagskonzert war in diesem Jahr Bass-Bariton Huub Claessens, international gefragter Opernsänger, der unter anderem bereits an der Staatsoper in Wien sang. Neben klassischen Stücken wie beispielsweise aus der Oper "Don Carlos" von Giuseppe Verdi oder aus Mozarts "Don Giovanni", sorgte er auch mit Liedern aus den Musicals "Showboat" (Jerome David Kern) und "Oh, Kay" (George Gershwin) für gesangliche Höhepunkte. Claessens, eigentlich als klassischer Sänger ausgebildet, tritt mittlerweile auch in Jazzclubs in seiner Wahlheimat Wien auf. Mit einigen dieser Jazzmelodien ("My Funny Valentine" von Richard Rodgers und Lorenz Hart sowie "Valse Vanité" von Rudy Wiedoeft) begeisterte er nun ebenfalls das Wegberger Publikum und zeigte dabei sein instrumentales Können auf dem Saxophon und dem Flügelhorn.

Rund zwei Stunden unterhielt das Salonorchester mal alleine, mal gemeinsam mit Claessens die rund 200 Zuhörer, die unter anderem bei "Im Prater blüh'n wieder die Bäume" (Robert Stolz) selbst leise mitsangen.

Frissen selbst moderierte gekonnt das Programm und wusste das Publikum auch mit humorvollen Anekdoten zu den Komponisten oder den Stücken zu unterhalten. Dieses Konzept hat sich bewährt, denn das Muttertagskonzert fand in diesem Jahr bereits zum 23. Mal statt. "Es ist das traditionsreichste Konzert der Volkshochschule", so Volkshochschul-Bereichsleiter, Ingo Rümke. "Für viele ist das Konzert mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Muttertags geworden".

(kagi)
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