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Wegberg: Weiterhin sechs Grundschulstandorte

Wegberg : Weiterhin sechs Grundschulstandorte

Trotz rückläufiger Schülerzahlen sollen alle Schulstandorte bestehen bleiben. Die Schulentwicklung war Thema im Bildungsausschuss.

Mit großer Erleichterung verließ Grundschulleiterin Gisela Unland (Arsbeck/Wildenrath) am Dienstagabend das Wegberger Rathaus. Ihr Amtskollege aus Beeck, Georg Wimmers, sprach von einer "frohen Botschaft": Im Zuge der Diskussion über die Schulentwicklungsplanung schlug die Stadtverwaltung dem Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport vor, für das neue Schuljahr 2014/15 zehn Eingangsklassen zu bilden. Damit ist trotz rückläufiger Schülerzahlen der Fortbestand aller sechs Schulstandorte (Arsbeck, Beeck, Merbeck, Rath-Anhoven, Wegberg und Wildenrath) gesichert. Das dürfte besonders an den beiden Teilschulstandorten für Aufatmen sorgen. "Ich sehe für Wildenrath und Merbeck im nächsten Schuljahr kein Problem", sagte Gerd Pint, Leiter des Fachbereichs Bildung und Soziales bei der Stadt Wegberg.

Die seit Jahren rückläufigen Schülerzahlen sind für kleine Grundschulen existenzbedrohend. Sie haben in diesem Jahr zur Schließung des Grundschulstandortes Klinkum und zum Zusammenschluss der Grundschulen in Wegberg und Merbeck sowie Arsbeck und Wildenrath geführt. Ob mit den Zusammenlegungen die Schulstandorte auch langfristig gesichert sind, bleibt abzuwarten. "Der Elternwille ist entscheidend", sagte Gerd Pint am Dienstagabend während der Sitzung des Bildungsausschusses mit Blick auf die künftigen Anmeldezahlen für die unterschiedlichen Schulstandorte.

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Die kommunale Klassenrichtzahl legt fest, wie viele Eingangsklassen an Grundschulen in einer Stadt gebildet werden. Über die Verteilung auf einzelne Schulen entscheidet der Schulträger bzw. die Schulleitung. Weil die Stadt nun vorschlägt, es bei der kommunalen Richtzahl von 10 Eingangsklassen zu belassen, sind die bestehenden Standorte für das Schuljahr 2014/15 gesichert. Der Stadtrat muss diesem Vorschlag noch zustimmen.

Auch für die Hauptschule gab es eine gute Nachricht: "Es lässt sich erfreulicherweise festhalten, dass es bei der Schule am Grenzlandring nicht zum befürchteten Einbruch der Schülerzahlen gekommen ist", sagte Pint. Herausgestellt wurden die guten Vermittlungszahlen in Beruf und Ausbildung. Schulleiterin Helga Mitzkeit habe der Verwaltung berichtet, dass in den vergangenen Jahren ein Zuwachs in Klasse 7 zu verzeichnen gewesen sei und ab dieser Klasse mit einer mittelfristig gesicherten Zweizügigkeit zu rechnen sei. Das Maximilian-Kolbe-Gymnasium und die Edith-Stein-Realschule sind nicht gefährdet.

(RP)