Wegberg: neuer CDU-Parteivorstand will Dialoge in verschiedene Richtungen öffnen

Pläne des neuen CDU-Parteivorstands : CDU will den Dialog neu pflegen

Mit neuen Formaten will die CDU den Dialog zum Bürger ausbauen. Ein neues Miteinander pflegen will das Team um Marcus Johnen auch zu den anderen Ratsparteien: „Wir möchten gemeinsam etwas für Wegberg erreichen.“

Neu mit den Menschen in Kontakt treten will die CDU in Wegberg. Dafür steht die im März gewählte neue Parteispitze. Damit das gelingt, laden die Christdemokraten in unterschiedlichen Konstellationen zum Dialog ein. Das reicht vom monatlichen Kaffeeklatsch über Gesprächsrunden zu Themen wie Wirtschaft, Vereinsleben und Landwirtschaft bis zur Jungen Union, die vor den Sommerferien neu aufgestellt werden soll. Marcus Johnen, der seit März der CDU vorsitzt, spricht von „neuen Gesichtern, neuen Impulsen, neuen Wegen“, die gegangen werden sollen, „um auf die Menschen zuzugehen“ und „um Wegberg mit voranzubringen“.

Glücklich schätzt sich der Parteivorstand, dass es gelungen ist, diesen mit ganz unterschiedlichen Menschen zu besetzen. Vertreten sind darin Fachleute für Finanzen, Wirtschaft, Landwirtschaft und Bauen ebenso wie Engagierte für beispielsweise Jugend und Vereine. Sie wollen dem Kernvorstand helfen, die Menschen in Wegberg zu erreichen. „Nehmen wir den neuen Kaffeeklatsch an jedem ersten Freitag im Monat von 16 bis 17.30 Uhr in unserer Geschäftsstelle an der Bahnhofstraße 43: Bei solchen Gelegenheit wollen wir für die Bürger ansprechbar sein und hören, wo der Schuh drückt“, erklärt Marcus Johnen, der nicht nur neuer Parteivorsitzender, sondern auch designierter Bürgermeisterkandidat der Christdemokraten ist. Die CDU wolle den Dialog neu gestalten.

Gerichtet ist dieses Angebot sowohl an die Bürger als auch an deren Vertreter im Stadtrat. „Neues Miteinander. Neues Vertrauen.“ sei nicht nur die Überschrift, die sich die CDU für den Dialog mit den Bürgern und Parteimitgliedern gegeben habe, betont Johnen in einem Pressegespräch, sondern richte sich auch an alle anderen im Stadtrat vertretenen Fraktionen: „Wir möchten gemeinsam etwas für Wegberg erreichen.“

Gemeinsam mit den Bürgern möchte der Parteivorstand in Zukunft seine Themen erarbeiten. Eine große Aufgabe, bei der Johnen auf Teamarbeit mit Monika Duwensee (Schatzmeisterin), Jürgen Nauß (Schriftführer), Nadia Rabhi (Pressesprecherin) und den stellvertretenden Parteivorsitzenden Georg Schmitz sowie die insgesamt acht Beisitzer setzt. Er setzt aber auch auf die Stadtratsmitglieder der CDU: „Unsere Fraktion ist dort 15 Mitglieder stark, und 13 Mitglieder hat der Parteivorstand. Deckungsgleich sind davon nur zwei, was heißt, dass wir ein starkes Team von 26 Personen haben, das sich für Wegberg und die CDU engagiert.“

Die Aufgaben von Fraktions- und Parteivorstand auf zwei Personen, Petra Otten und Marcus Johnen, zu verteilen, sei im März die genau richtige Entscheidung gewesen, findet der stellvertretende Parteivorsitzende Georg Schmitz. „So können wir die Rats- und Parteiarbeit wieder auf breitere Beine stellen und haben ein Riesenpfund, mit dem wir in Wegberg nach vorne gehen können“, sagt Johnen und Georg Schmitz ergänzt, dass außerdem die vorherigen Parteivorsitzenden „durch einen guten inhaltlichen Meinungsaustausch“ dazu beitragen werden.

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