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Wegberg: Mario Kempf neu beim Stadtmarketing

Neu beim Stadtmarketing : Vielfältige Ideen für die Heimatstadt

Mario Kempf hat die Nachfolge von Stadtmarketing-Mitarbeiter Manfred Vits, der in den Ruhestand gegangen ist, angetreten. Er möchte im Team die etablierten Angebote erhalten, sie an Gegebenheiten anpassen und verbessern.

Mario Kempf hat im Laufe der vergangenen Jahre ebenfalls viel Erfahrung bei den Wegberger Veranstaltungen, die er technisch mit umsetzte, sammeln können. Seit dem 1. Juli ist er der neue Mitarbeiter des Wegberger Stadtmarketings, das von Ulrich Lambertz geleitet wird. Er tritt die Nachfolge von Manfred Vits an, der in den Ruhestand gegangen ist. Es gäbe niemanden, der mehr Kontakte zu Musikern in seinem Telefon gespeichert hat, sagt Mario Kempf beim RP-Besuch im Rathaus anerkennend über seinen Vorgänger, über 1000 Daten von Prominenten bis nicht ganz Prominenten bilden eine Art Datenbank, auf die das Stadtmarketing auch in Zukunft gerne zurückgreifen will. Dabei möchte Kempf im Team die etablierten Angebote erhalten, sie an die Gegebenheiten anpassen und verbessern. Einen bunten Mix aus Kultur und Veranstaltungen stellt er sich als einen Ansatz vor, mit dem Wegberg weiter nach vorne gebracht werden kann.

Der Wegberger, der mit Lebenspartnerin und Kindern in der Stadt wohnt sowie selber gerne singt und Gitarre spielt, sieht es als schöne Kombination an, dass sich seine neue Arbeitsstelle in seiner Heimatstadt befindet. Das Interesse verschiedener Altersgruppen an Wegberg sei da, sagt er aus Erfahrung, man müsse jetzt die Stadt entsprechend der Begebenheiten weiterentwickeln. Seine Arbeitsweise beschreibt er dabei als pragmatisch, zielorientiert und auf Zusammenarbeit bedacht. Erste Projekte hat er in den vergangenen Wochen bereits begleitet. So möchte die Stadt das Forum ab Januar 2020 in Eigenregie vermarkten. Es gibt ein Team in der Verwaltung, das unter Einbeziehung derer, die in den letzten Jahren größere Veranstaltungen im Forum ausgerichtet haben, ein Konzept bis zur nächsten Ratssitzung Ende Oktober erstellen wird, erzählt Kempf. „Ich bringe mich mit den Erfahrungen ein, die ich in den letzten Jahren in der Ostermann Arena in Leverkusen sammeln konnte.“ So ist angedacht, die Auslastung durch Formate wie Kongresse oder Messen zu erhöhen. Bezüglich des Publikumsmagneten Wegberger Eisbahn – hierbei trägt die Werbegemeinschaft Wegberg allein die organisatorische Verantwortung, das unternehmerische Risiko und die Haftung – gäbe es insoweit erste Vorbereitungen , als dass die Geschäftsleute bereits mit einem großen Stromzulieferer über die Verwendung von Ökostrom und den Erwerb einer CO2-Kompensation beraten haben. Das Stadtmarketing wird in bewährter Form bei der Organisation, Vermittlung von Künstlern und Umsetzung des Bierkastencurlings unterstützen. Auch sei der Kultursommer 2020 bereits in Planung.

Bei der Frage nach möglichen neuen Events stellt Mario Kempf zunächst heraus, dass das bisherige Team, zu dem auch Karl Küppers gehörte, einen sehr guten Job gemacht hat. „Darüber hinaus wollen wir gezielt Veranstaltungsarten entwickeln, die die vorhandenen Projekte ergänzen“, kündigt er an, „die Marke ‚Mühlenstadt Wegberg‘ soll noch mehr helfen, die Stadt als beliebtes Ziel für den Tourismus zu etablieren.“ Im Touristikbereich habe die Stadt mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg, Heinsberger Land, und der Gesellschaft Niederrhein Tourismus zwei starke Partner, die überregional agieren. „Unsere Zielgruppe der Kurz- und Tagesausflugsreisenden können wir durch die Kooperationen in größerer Zahl ansprechen und bewirken zusätzlich positive Hebeleffekte im Kosten-Nutzen-Verhältnis der eingesetzten Werbemittel.“

Bezüglich seiner Vorstellung von der weiteren Zusammenarbeit mit der Wegberger Werbegemeinschaft, den Vereinen und der lokalen Politik kommt Mario Kempfs Wertschätzung von Zusammenarbeit zum Tragen. „Ich verstehe Stadtmarketing als einen querschnittsorientierten Prozess, der versucht, alle Akteure zusammen zu führen und Interessen zu vernetzen“, sagt er. Kooperationen und Unterstützung lokaler Akteure seien wichtige Ressourcen für die Entwicklung kommender marketingtechnischer Strategien in der Mühlenstadt.