Umweltschützer protestieren Ärger wegen gefällter Bäume in Wegberg

Wegberg · Knapp 20 Bäume hat die Stadt Wegberg am Mühlenweiher gefällt – zu Recht? Umweltschützer sind vom Gegenteil überzeugt. Am Sonntag soll es im Stadtpark eine Mahnwache geben.

 Gefällte Bäume am Kriegsdenkmal im Stadtpark.

Gefällte Bäume am Kriegsdenkmal im Stadtpark.

Foto: Nabu Wegberg

Baumfällungen im Wegberger Stadtpark sorgen derzeit für Aufregung: Nachdem die Stadtverwaltung am Mühlenweiher mehrere Bäume gefällt hatte, gehen nun Naturschützer auf die Barrikaden: Der Nabu Wegberg und die Initiative „Do it for Nature“ laden am Sonntag um 13.30 Uhr zu einer Mahnwache am Weiher ein. Sie werfen der Stadt nicht nur mangelnde Kommunikation, sondern auch unnötige Naturzerstörung vor. „Die Baumfällaktion in diesem Umfang ist durch nichts zu rechtfertigen“, sagte Mitinitiator Frank Krekelberg unserer Redaktion. Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, seien die Rodungen „einzelner Bäume“ aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendig gewesen, zudem seien auch wegen der geplanten Renaturierung der Schwalm einige Fällungen erforderlich gewesen. Hier wolle der Schwalmverband große Flächen entsiegeln. Neue Bäume sollen gepflanzt werden.

Der Nabu wirft der Verwaltung vor, die selbst gesteckten Klimaziele zu ignorieren. Die Vorsitzende Gabriele Kaufhold spricht von mehr als 20 gefällten Bäumen, darunter zehn „ökologisch wertvolle und das Parkbild prägende Altbäume“.

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