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Wegberg: Stock als Bürgermeister vereidigt

Wegberg : Stock als Bürgermeister vereidigt

Michael Stock wurde gestern offiziell in sein Amt als neuer Bürgermeister der Stadt Wegberg eingeführt. Georg Schmitz (CDU) und Dr. Monika Broy (SPD) sind ehrenamtliche Stellvertreter. Der Stadtrat verringert die Zahl der Ausschüsse.

Michael Stock ist nun Wahlbeamter in einem Beamtenverhältnis auf Zeit. Die Wahlperiode läuft bis ins Jahr 2020. "Ich möchte Ihnen versichern, dass ich als Bürgermeister dieser Stadt mein Bestes geben und versuchen werde, alle mitzunehmen", sagte Stock unter großem Beifall im Rathaus.

Die Eidesformel wurde vom Altersvorsitzenden und SPD-Ratsherrn Detlef Kuhr vorgelesen und vom Bürgermeister nachgesprochen. Auf eigenen Wunsch leistete Michael Stock den Eid mit religiöser Beteuerungsformel: "Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe." Dann wurde die Vereidigung durch Handschlag vollzogen und die Niederschrift über die Vereidigung von beiden unterzeichnet.

Anschließend wählte der neu gebildete Stadtrat satzungsgemäß aus seiner Mitte und ohne Aussprache in geheimer Wahl die beiden ehrenamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters: Georg Schmitz (52/CDU) aus Uevekoven wurde zum ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt, Dr. Monika Broy (49/SPD) aus Klinkum ist zweite stellvertretende Bürgermeisterin. 26 Ratsvertreter entschieden sich für die von CDU, SPD und Grünen vorgeschlagene Listenverbindung. Der Vorschlag der FDP-Fraktion, den bisherigen zweiten Stellvertretenden Bürgermeister Sven Müller-Holtkamp wiederzuwählen, war damit überstimmt (acht Stimmen). Georg Schmitz und Monika Broy vertreten Bürgermeister Michael Stock künftig bei der Leitung der Ratssitzungen und bei repräsentativen Aufgaben.

Bei den Ausschüssen kommt es in der neuen Wahlperiode zu einer Änderung. Auf Vorschlag der Verwaltung verzichtete der Stadtrat auf die Bildung des Personalausschusses und des Gründstücksausschusses. Die Aufgaben dieser beiden Ausschüsse wurden auf den Haupt- und Finanzausschuss (Personal) und den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (Grundstücke) übertragen. Ansonsten wurden die beiden Pflichtausschüsse (Haupt- und Finanzausschuss sowie Rechnungsprüfungsausschuss) wie bisher um den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (StaWi), den Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr (StUV) und den Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport (BiKSS) ergänzt.

Namentlich besetzt werden sollen die Ausschüsse während einer Sonderratssitzung am Donnerstag, 3. Juli. Dann werden auch die Ausschussvorsitzenden gewählt.

(RP)