Wegberg: "Steuerschieber" sind die Weltmeister

Wegberg: "Steuerschieber" sind die Weltmeister

Der Sieger der Weltmeisterschaft im Bierkastencurling stand nach knapp fünf Stunden sportlichen Wettstreits in der Finalrunde fest. Den zweiten Platz belegten die "Tuppsportfreunde am Stöckske", gefolgt vom Team der Sparkasse.

Der Spaß stand beim Finale der Weltmeisterschaft im Bierkastencurling eindeutig im Vordergrund. Gepaart mit sportlichem Ehrgeiz und ein wenig Glück beim Schieben der roten und grünen Kästen, um sich möglichst nah am jeweiligen Zielpunkt der beiden Bahnen auf der Kunsteisbahn auf dem Rathausplatz zu platzieren. Nach zehn Vorrunden und VKEL-Kreismeisterschaft der Karnevalsvereine stand jetzt für 24 Teams das große Finale an.

Stolze Weltmeister im Bierkasten-Curling: Grund zum Feiern hatten "Die Steuerschieber" bei der Siegerehrung. Foto: Stadt Wegberg

Nach fünf Stunden sportlichen Wettstreits setzte sich das Team "Steuerschieber" durch und nahm Glaspokal, Bierfässchen und Wanderpokal der Weltmeisterschaft mit nach Hause. Die "Tuppsportfreunde am Stöckske" schafften es auf den zweiten und das Team der Kreissparkasse auf den dritten Platz - beide Siegermannschaften erhielten ebenfalls je einen Glaspokal und Getränkeeinheit vom Bürgermeister Michael Stock.

Es war einer der Höhepunkte der 8. "Wegberger Eisbahn", die von der Werbegemeinschaft Wegberg veranstaltet und vom Stadtmarketing Wegberg organisiert wurde. Der Siegerehrung war ein schrittweises Kräfte- und Geschicklichkeitsmessen der Teilnehmer vorausgegangen. Nach der Zwischenrunde mit zwölf Wettbewerbern zogen schließlich sechs Mannschaften ins Halbfinale ein: "Fruchtsäfte Bertrams", Kreissparkasse Heinsberg, "Tuppfreunde am Stöckske", "Elvis und die Herrenrunde", "Steuerschieber" und "Taxmania".

In der abschließenden Finalrunde spielte jeder gegen jeden. Das Geschehen auf der Eisfläche wurde mit anfeuern und Beifall von Zuschauern und den pausierenden Teams begleitet. Motiviert und angeleitet wurden die Freizeitsportler von den Moderatoren Manfred Vits und Roger Frummel. Und Oberschiedsrichter Karl Küppers wachte über die Punktetabelle.

Eine Mannschaft, die sich spontan für eine ausgefallene in der ersten Vorrunde nachmeldete, war "Elvis und die Herrenrunde", die es im Turnier überraschend weit brachte. Mit Elvis (Aloys Damaschke) als "Hauptmann" legten sich die anderen fünf als kraftvolle Schieber oder gefühlvolle Platzierer mächtig ins Zeug - je nachdem, wie sich die Situation auf dem Eis darbot.

Der Spaß stehe im Vordergrund, sagten alle. So brachte sich der Moderator des Saftkasten-Curlings, Philipp Hammesfahr, ebenso ein wie etwa Elias Ramächers. Letzterer äußerte sich stellvertretend begeistert über das siebenwöchige Eisbahn-Spektakel: "Es ist sehr gute Unterhaltung und eine sehr gute Mischung aus jungen und alten Besuchern."

Rückblickend auf die bisherigen Wochen zählte Pressesprecher Ulrich Lambertz zudem einige "Superlative" auf: Weit über 130 Mannschaften hätten sich so früh wie nie zuvor angemeldet und die Besucherresonanz sei unheimlich gut. Sogar der Sender 100,5, das Hitradio, habe für die "Morgenshow" einen Beitrag aufgenommen. Gelegentliches schlechtes Wetter war flexibel einbezogen worden. "Für die Kinder ist der beste Besuchstag das Saftkasten-Curling und mittwochs die Kinderdisco mit Musikwünschen, die weiterhin gut angenommen wird." Neu im Programm ist die "Ladys Night", die kommenden Donnerstag ab 19 Uhr erstmalig stattfinden wird.

Für die stimmige Musik beim Finale des Bierkastencurlings sorgte am Samstag übrigens Peter Jansen, Inhaber von "Japi's Bistro".

(cole)