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Rock, Pop und Irish Folk traten in Wegberger Mühle auf

Quod Libet in der Wegberger Mühle : Spaß am Rock, Pop und Irish Folk

Quod Libet war Teil des Musikfrühlings und gastierte in der Wegberger Mühle. Die Gruppe entwickelt sich stetig weiter und konnte das Beste aus unterschiedlichen Musik-Genres darbieten. Die Mischung kam beim Publikum bestens an.

Immer wieder klang im Laufe des Konzertabends in der ausverkauften Wegberger Mühle an, aus welcher Motivation heraus die Musikgruppe Quod Libet ihre Songauswahl trifft: Die Musiker bringen die Musikstücke auf die Bühne, die sie gerne spielen und bei denen sie Spaß haben. So ließen die sieben beispielsweise den Titel „Eye in the Sky“ vom Alan Parsons Project hören, das vielen Zuhörern auf diesem Weg in Erinnerung gerufen wurde. „Ein uraltes Stück und für uns etwas ganz Neues“, erläuterte dazu Gitarrist und Bassist Johannes Jentgens, der ebenso in lockerer Art moderierte, „wir haben es einfach versucht.“ Damit begann die Veranstaltung ínnerhalb des Wegberger Musikfrühlings mit den typischen sphärischen Klangmustern und rockigen Elementen des Songs aus Jugendzeiten.

Im weiteren Verlauf des Abends eroberten sich einige große Titel bekannter Rock- oder Pop-Bands neben Folk-Songs ihren Platz. Rund die Hälfte von ihnen war von Quod Libet neu hinzu genommen worden und die anderen Stücke stammten aus ihrem Repertoire. Die Band, die seit beinahe 30 Jahren besteht und als Quartett angefangen hat, möchte sich musikalisch immer weiterentwickeln. Zur Umsetzung stehen heutzutage bis zu zehn Musiker auf der Bühne. An diesem Abend sorgten mit Johannes Jentgens, Kathrin Jentgens (Flöten), Gabi Lindholm (Gitarren, Percussion), Thomas Jentgens (Schlagzeug), Udo Junker (Bass, Gitarren, Mandoline), Barbara Jeanrond (Keyboard) und Olaf Peters (Gitarren) für die vielseitige instrumentale Umsetzung und teils mehrstimmigen Gesang. Bei den Interpretationen spielte immer wieder einmal die Flötistin die Parts, die ursprünglich für andere Instrumente vorgesehen waren. So trug sie im Stück „The Angry Fiddler“ der Gruppe Skerryvore die Melodie, die sie wiederholt aufgriff, in flottem Tempo vor und behauptete sich souverän. In „Music for a found Harmonium“ über den Fund dieses Instruments übernahmen Flöte und Gitarre dessen Einsatz. Sie erklangen schnell und wurden von einem stampfenden eingängigen Rhythmus begleitet. Sehr schön und hell lag ebenso der Flötenpart über dem Gesamtklang im Irish-Folk-Song „Toss the Feathers“ der irischen Geschwisterband The Corrs.

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 Viel vom Klavier beziehungsweise Keyboard getragen wurde der Titel „I won’t hold you back“ von Toto, einer Gruppe, die seit Jahrzehnten auf dem Markt ist. Darüber hinaus setzte Udo Junker etwa mit dem Spiel auf einer kleinformatigen Mandoline und Gesang im Wohlfühlsong „Galway Girl“ einen stimmungsvollen Akzent. Etwas später machte er es mit dem Spiel auf eben diesem Klangkörper der Band möglich, „Wonderful Land“ von Mike Oldfield umzusetzen – seit ihrer Gründung hatte Quod Libet diesen Song auf dem Schirm, aber nie die Besetzung gehabt, ihn zu spielen. Es war eine musikalische Mischung, die gut beim Publikum ankam. Die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf gingen an die All4All-AG des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums.