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Neuer Rewe-Supermarkt in Wegberg: Wichtiger Schritt für Stadtentwicklung

Neuer Supermarkt in Wegberg : Wichtiger Schritt für Stadtentwicklung

Der Name Herburger hat weit über die Grenzen Wegbergs hinaus Tradition - dies wird mit dem neuen Rewe-Markt nun fortgeführt. Für die Stadt ist das ein positives Zeichen, das vielen Bürgern guttun wird.

Der Name Herburger steht weit über die Stadtgrenzen Wegbergs hinaus für eine große Kaufmannstradition. Ende der 1950er eröffnete Seniorchef Adolf Herburger, der vor drei Jahren im Alter von 91 Jahren starb, in Hückelhoven den ersten Einkaufsmarkt. 1967 folgte mit dem Grenzland-Vebrauchermarkt an der Beecker Straße in Wegberg (altes Kino) die Eröffnung des ersten großen Selbstbedienungs-Lebensmittelmarktes in Nordrhein-Westfalen. Die Verkaufsfläche galt mit 350 Quadratmetern damals als riesig, 35 Angestellte arbeiteten dort.

Anfang der 1970er Jahre kaufte er aus einer Insolvenz eines Teppichhandels den heutigen Hit-Markt an der Bahnhofstraße und eröffnete dort einen Lebensmittelmarkt, den er viele Jahre lang erfolgreich führte. Kostenpflichtiger Inhalt Nun setzt sein Sohn Christoph Dahmen-Herburger das Werk seines Vaters fort.

Für die Entwicklung der Stadt ist das ein wichtiger Schritt, denn viele Bürger schätzen und nutzen das Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße/Große Riet, nicht zuletzt wegen seines verkehrsgünstigen Standortes. Fortgeschrieben wird mit dem Großprojekt auch die jahrelange Zusammenarbeit der beiden Familienunternehmen Gronau und Herburger.

Die beiden Seniorchefs Adolf Herburger und Siegmund Gronau verband eine lange Freundschaft. Unter Regie der jeweiligen Firmengründer wurde der Einzelhandelsstandort Große Riet mit Baumarkt (1988), Getränkemarkt (1996) und Tankstelle verwirklicht. Nun setzen die beiden Wegberger Unternehmen die Kooperation in nächster Generation fort und sichern damit die Zukunft des Einkaufszentrums.

michael.heckers
@rheinische-post.de

(hec)