Wegberg: Neue "Gourmetmeile" mit Gastronomen

Wegberg : Neue "Gourmetmeile" mit Gastronomen

Lebhafte Diskussion bei der Werbegemeinschaft: Neben der neuen "Gourmetmeile" war die Belebung der Fußgängerzone ein Thema.

Vorsitzender Ralf Schmelich stellte zunächst in einem Rückblick auf das vergangene Jahr die wichtigsten Aktivitäten der Werbegemeinschaft während der Hauptversammlung in der Burg heraus. Vier verkaufsoffene Sonntage waren mit einigen Neuerungen angeboten worden. So hatte es diesmal keine Modenschauen beim Frühlingsfest gegeben - bei stürmischem Wetter die richtige, auch kostengünstigere Variante, wie Schmelich sagte. Beim Herbstfest waren verstärkt örtliche Unternehmer und Vereine einbezogen worden, was gut angekommen sei. Der Adventsmarkt habe unterschiedliche Reaktionen bei den Ausstellern hervorgerufen, während die Unternehmer in der Fußgängerzone recht zufrieden waren.

Der vierte verkaufsoffene Sonntag, der bisher auf den Antoniusmarkt fiel, wird 2015 auf den 14. Juni gelegt werden. An diesem Tag plant die Werbegemeinschaft erstmals eine "Wegberger Gourmetmeile" - der endgültige Titel soll später festgelegt werden. "Wir möchten hauptsächlich die Fußgängerzone mit gehobener Gastronomie beleben", erläuterte Schmelich das Konzept, "Wegberger Gastronomen sind bereits angesprochen worden, von denen beispielsweise die Burg und einige Mühlen zugesagt haben." Am langen Tisch wird geschlemmt und probiert werden.

Auch das Thema "Belebung der Innenstadt" nahm einen größeren Raum ein. Schmelich wies auf ein Treffen mit Bürgermeister und Stadtmarketing im August oder September hin, an dem Vertreter der Werbegemeinschaft teilnehmen werden. Es sollen Synergien geschaffen und ein Arbeitskreis gebildet werden, um Kapazitäten für Aufgaben zur Stärkung der Innenstadt freizusetzen. "Zunächst sollte sich jeder Unternehmer selbst und dann seinem Nachbarn helfen", sagte der Vorsitzende, "wir müssen alle an einem Strang ziehen."

95 Mitglieder hat die Werbegemeinschaft. Bei der Organisation der Feste sei es wichtig, dass die anliegenden Unternehmer sich draußen präsentierten und bei den Vorbereitungen mithelfen. Viele Anregungen kamen von den Mitgliedern. Die Modenschau im Frühling sollte wieder aufgenommen werden. Für den Frühling sei das geplant, hieß es aus dem Vorstand, die Organisation im Herbst sei noch nicht abschließend geklärt. Ein weiterer Hinweis zielte auf die Mitarbeit an den Getränkeständen. Zudem sei zu überlegen, ob etwa mit Präsentationstafeln auf Mitglieder hingewiesen werden könnte.

Pro und Contra brachte der Vorschlag, die Fußgängerzone als Einbahnstraße für Autos inklusive Parkplätze zu öffnen, hervor. 2014 sei ein entsprechender Antrag im Stadtrat abgelehnt worden, sagte Schmelich. Falls gewünscht, könnte ein von der Werbegemeinschaft mit Ratsvertretern formulierter Folgeantrag in knapp zwei Jahren erneut eingereicht werden.

(cole)
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