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Linke in Wegberg: Fragen nach Klimaschutzzielen

Klimaschutzkonzept in Wegberg : Linke hinterfragen Klimaschutz-Ziele

Laut Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2014 soll der CO2-Ausstoß in Wegberg bis 2020 um 62.000 Tonnen reduziert werden. Die Linken wollen nun wissen, ob diese Marke erreicht werden kann und welche Maßnahmen ergriffen worden sind.

Seit 2014 gibt es in Wegberg ein Klimaschutzkonzept mit konkreten Maßnahmen gegen den Klimawandel. Damit setzte sich die Stadt unter anderem ambitionierte Ziele in Sachen Reduzierung des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 bis zum Jahr 2020. Das nahmen die Wegberger Linken jetzt zum Anlass, um eine Anfrage an Bürgermeister Michael Stock zu stellen.

In dem Klimaschutzkonzept heißt es zum Beispiel: „Die Emissionen in Wegberg aus dem Jahr 2011 von 229.000 Tonnen müssen dementsprechend bis zum Jahr 2020 um 62.000 Tonnen CO2 reduziert werden, um der politischen Zielsetzung des Klimaschutzgesetzes NRW zu entsprechen, das bis dahin aus gutachterlicher Sicht für Wegberg realistischer zu erreichen ist als das der Bundesregierung. Bei Umsetzung der berechneten wirtschaftlichen Einsparpotenziale kann in Wegberg bis 2020 dieser Zielwert sogar um 21.000 Tonnen übertroffen werden.“ Der Wegberger Linken-Geschäftsführer Rüdiger Birmann möchte nun wissen, ob es gelingen wird, die Reduzierung um 62.000 Tonnen CO2 im Vergleich zum Jahr 2011 in die Tat umzusetzen. Zudem interessiert er sich dafür, welche Maßnahmen dazu bislang ergriffen wurden.

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 hatte die Bundesregierung den Ausstieg aus der Energieerzeugung durch Atomkraftwerke beschlossen. In der Folge entschied auch die Stadt Wegberg, ein Klimaschutzkonzept erstellen zu lassen, wozu letztlich das Fachbüro Gertec aus Essen den Zuschlag erhielt.