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Leben in Dalheim-Rödgen: Hoher Freizeitwert, schwache Infrastruktur

Leben in Dalheim-Rödgen : Starker Freizeitwert, schwache Struktur

Für Touristen und Ausflügler hat Dalheim-Rödgen viel zu bieten. Die Infrastruktur ist allerdings – wie in vielen anderen Dörfern – schwach. Davon zeugen ehemalige Kneipen und leerstehende Betriebe.

Dalheim-Rödgen hat in der Tat einiges zu bieten und zeichnet sich vor allem durch seinen hohen Freizeitwert aus. Ein Alleinstellungsmerkmal des 1900-Seelen-Ortes ist die exponierte Lage im Meinweg, der auf deutscher Seite als Nationalparkregion und auf niederländischer Seite als Nationalpark firmiert.

Von der Dalheimer Mühle aus gibt es mehrere attraktive grenzüberschreitende Wanderrouten zu entdecken. Dalheim-Rödgen leistet mit seinem hohen Freitzeitwert einen wesentlichen Beitrag dazu, dass sich Wegberg erfolgreich als Mühlenstadt positioniert hat und als attraktives Ziel für Kurzzeittouristen und Übernachtungsgäste gilt. Die im Leitbild der Stadt Wegberg formulierte euregionale Vernetzung ohne Grenzen manifestiert sich ebenfalls in dem Ort an der deutsch-niederländischen Grenze.

Wie viele andere Dörfer auch, gibt es in Dalheim aber auch das Problem der schwachen Infrastruktur. Ehemalige Kneipen, Restaurants und Gewerbebetriebe stehen leer, Einkaufsmöglichkeiten im Ort sind kaum noch vorhanden. Das bedauern besonders viele alteingesessene Dalheimer. Es zwingt sie dazu, mobil zu bleiben.