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Kommentar zum Wegberger Mühlenmarkt in der Corona-Krise

Kommentar : Voraussetzungen müssen stimmen

Dass der Wegberger Mühlenmarkt in der Corona-Krise stattfinden wird, ist nachvollziehbar – wenn die Voraussetzungen stimmen.

Die Deutsche Marktgilde will beobachtet haben, dass viele Menschen in der Coronavirus-Krise lieber auf den Wochenmarkt gehen als in den Discounter. Das sei darauf zurückzuführen, dass die Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr unter freiem Himmel geringer sei. Außerdem könnten sich die Menschen auf einem Wochenmarkt mehr verteilen als in einem Supermarkt. Konkrete Zahlen nennt die Marktgilde, die Wochenmärkte an mehr als 100 Standorten organisiert, nicht. Dennoch ist die Argumentation nachvollziehbar.

Voraussetzung für den Wegberger Mühlenmarkt ist es, dass auch an den Ständen unter freiem Himmel für genügend Abstand gesorgt ist und alle Sicherheitsvorkehrungen nachweislich eingehalten werden. Erst wenn das gewährleistet ist, dürfen sich die Menschen auf eine willkommene Abwechslung freuen in Zeiten, in denen manch einem die Decke auf den Kopf fällt.