An Schulen in Wegberg Digitaler Flickenteppich erschwert das Lernen

Wegberg · Für das Vermitteln von Lernstoff an Schüler, die aktuell in der Corona-Krise zu Hause lernen müssen, gibt es keine einheitlichen Lösungen. Das sorgt inzwischen bei einigen besorgten Eltern auch in Wegberg für Verdruss.

 Das Lernen von zu Hause aus gestaltet sich in der Corona-Krise teilweise schwierig – was auch an der lückenhaften IT-Infrastruktur liegt.

Das Lernen von zu Hause aus gestaltet sich in der Corona-Krise teilweise schwierig – was auch an der lückenhaften IT-Infrastruktur liegt.

Foto: obs/felix wirth

Über Digitalisierung in deutschen Schulen wird schon lange heiß diskutiert, doch wirklich weit ist die Entwicklung in Sachen IT-Infrastruktur auch in Nordrhein-Westfalen noch nicht fortgeschritten. Das rächt sich in der Corona-Krise ganz besonders. Denn während der normale Schulbetrieb ruht, müssen die Schüler zu Hause mit Unterrichtsstoff versorgt werden. Und das funktioniert nicht überall gut, weil es keine einheitliche Vorgehensweise gibt. Auch in Wegberg, wo – wie im gesamten Kreis Heinsberg – der Schulbetrieb schon zwei Wochen länger ruht als im Rest des Landes, gibt es verschiedene Ansätze. Und die sorgen bei manchen Eltern inzwischen für Unzufriedenheit. Für Unverständnis sorgt auch, dass der Wegberger IT-Spezialist Torben Ritter mit seinem Angebot, kostenlos Abhilfe zu schaffen, nicht bei allen Schulen auf große Gegenliebe stieß.