Wegberg: Katharina Wagner ist die neue FDP-Vorsitzende in Wegberg

Wegberg : Katharina Wagner ist die neue FDP-Vorsitzende in Wegberg

Die Richterin am Finanzgericht Düsseldorf ist beim FDP-Ortsparteitag zur Nachfolgerin von Sven Müller-Holtkamp gewählt worden.

Katharina Wagner ist neue Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Wegberg. Beim Ortsparteitag der FDP Wegberg wählten die Mitglieder Wagner, die damit die Nachfolge von Sven Müller-Holtkamp antritt, der aus Wegberg weggezogen ist. Wagner ist seit 2016 Mitglied der FDP und seit 2017 sachkundige Bürgerin im Rat der Stadt Wegberg. Beruflich ist Wagner Richterin am Finanzgericht Düsseldorf und zurzeit an die Staatskanzlei NRW abgeordnet.

"Bei uns in Wegberg gibt es für die Freien Demokraten viel zu tun", sagte die neue Vorsitzende. "Schon wegen der Haushaltssicherung hat es für mich hohe Priorität, mich in enger Zusammenarbeit mit der FDP-Fraktion im Rat insbesondere für einen effizienten und bewussten Mitteleinsatz als Grundlage einer sparsamen Haushaltsführung einzusetzen. Dabei gilt es, einen vernünftigen Ausgleich zwischen sparsamer Mittelverwendung und sinnvollen und notwendigen Investitionen in die Zukunft zu finden." Als weitere wichtige Aufgabe sieht Wagner den Einstieg in die Vorbereitung der Kommunalwahlen 2020. "Unser Ziel wird es sein, dass die FDP wieder in deutlich größerer Stärke in den Stadtrat einzieht. Wir wollen die Wegberger Politik zukunftsfähig machen", sagte sie.

Als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt wurde Antonius Saal, der der FDP-Fraktion schon seit vielen Jahren als sachkundiger Bürger angehört. Neben dem obligatorischen Bericht des Fraktionsvorsitzenden Heinz Niessen über die aktuelle Arbeit im Rat zog als Gastredner des Ortsparteitags Landtagsabgeordneter Stefan Lenzen ein Jahr nach der Landtagswahl eine positive Bilanz der Landesregierung. Die Arbeit der NRW-Koalition lasse sich auch in der Stadt Wegberg deutlich erkennen. So habe "das Land unbürokratisch Mittel zur Schulsanierung von über einer Millionen Euro an die Stadt Wegberg weitergeleitet. Mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz erhalten die Kommunen in NRW mehr Geld." Wegberg profitiere davon durch eine Mehrzahlung von rund zweieinhalb Millionen Euro. Darüber hinaus erhalte die Stadt im zweiten Halbjahr 2018 eine Pauschale für die Integration vor Ort von circa 61.000 Euro, führte Lenzen aus. Die NRW-Koalition habe mit der G9-Leitentscheidung und dem Erhalt der Förderschulen für Ruhe im Schulwesen gesorgt. Polizei und Justiz würden personell bessergestellt. Kleine und mittelständische Unternehmen seien von unnötiger Bürokratie befreit worden. Lenzens Fazit: "Wir machen NRW sicherer, moderner und chancenreicher."

(RP)