Jazz we can: N’awlinz Lagniappe Jazzband zu Gast bei Opus 512 in Wegberg-Wildenrath

Kulturförderkreis Opus 512 Wegberg lädt ein : „Jazz we can“ mit Caroline Mhlanga

Zum 15. Jazzkonzert hat der Wegberger Kulturförderkreis Opus 512 exzellente Jazzer eingeladen. Am 14. Juli ab 11.30 Uhr gastieren die Jazz-Sängerin Caroline Mhlanga und die N’awlinz Lagniappe Jazzband aus Frankfurt im Hotel Sternzeit in Wildenrath.

Caroline Mhlanga, eine Sängerin aus Passion, wuchs in einer rundum musikalischen Familie auf. Nicht nur der Vater Caroll Mhlanga, Organist, sondern auch ihr Onkel, der in Südafrika bekannte Gitarrist Louis Mhlanga, prägten frühzeitig ihre musikalische Entwicklung. Als sie zum ersten Mal im Alter von 15 Jahren mit einem professionellen amerikanischen Gospelchor auftrat, kam der Stein ins Rollen; eine tiefe Leidenschaft für Musik und Bühne ließ sie fortan nicht mehr los.

Es folgten Auftritte auf Musikfestivals in Europa, wo sie schließlich den Jazz für sich entdeckte, damit Fuß in der Musikbranche fasste und sich einen Namen machte. Caroline Mhlanga gastiert innerhalb und außerhalb Europas auf renommierten Jazzfestivals und Konzerten. Sie zieht ihr Publikum mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme und ihrem kräftigen Soultimbre in Bann, sowohl in powervollen Songs als auch in gefühlvollen Balladen. Ihren Erfolg verdankt die junge Sängerin mit den südafrikanischen Wurzeln nicht nur ihrer Stimme, sondern ebenso ihrer Bühnenpräsenz und ihrem natürlichen Charme, mit denen sie sofort den „heißen Draht“ zum Publikum findet.

Die N’awlinz Lagniappe Jazzband ist ein riesiges kleines, zum Bersten prall gefülltes Quartett, zusammengetrommelt, der Name verrät es schon, von dem Schlagzeuger Peter Hermann. Er hat für die Band einen Namen direkt aus der Umgangssprache von New Orleans, der Home Town des Jazz ausgewählt: Lagniappe steht für das „Besondere etwas mehr“ und „N’awlinz“ ist einfach die lässige, lokale Aussprache von New Orleans. Dieser Name ist Programm.

Mit dem Pianisten Dominik Dötsch bildet er eine mitreißende swingende, vielarmige Rhythmusgruppe. Dötsch ist in seiner Generation und überhaupt ein seltener Glücksfall für den klassischen Jazz. Sein Trompetenstil ist keineswegs musealen Vorbildern verhaftet, aber bei aller Originalität getränkt mit der Erfahrung und genauen Kenntnis historischer und neuerer Trompeter aus New Orleans, Kansas City und dem mittleren Westen. In die Rohre (Klarinette und Tenorsaxophon) bläst Danyel Nicholas, dessen Jelly-Roll-Soul ihn seit frühester Kindheit auf die Suche nach authentischer afroamerikanischer Musik zwischen Bechet, Bessie Smith, Lester Young, Thelonious Monk und P-Funk getrieben hat. Die kreolischen Klarinettisten der Tio Schule haben ihn schließlich zu den Anfängen zurückgeführt. Die Zutaten dieser Musik, zwei Bläser, Klavier und Schlagzeug, sind wie beim kreolischen Essen: sweet and hot.

Karten gibt es im Vorverkauf für 15 Euro im Beecker Lädchen, Wegberg-Beeck, Volksbank Wegberg, Reisebüro Scholz, Wegberg, Buchhandlung Viehausen, Erkelenz, im Internet unter www.opus512.de oder mail@opus512.de oder telefonisch unter 02434 992924. Im Internet oder telefonisch bestellte Karten werden am Veranstaltungstag an der Kasse, geöffnet ab 10.30 Uhr, hinterlegt.

(RP)
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