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In der Wegberger Mühle: Ein Abend über Theodor Fontane

In der Wegberger Mühle : Ein Abend über Theodor Fontane

Reist man in diesem Jahr durch Brandenburg, begegnet er einem überall. Er wird gefeiert, in Ausstellungen präsentiert, im Stadtbild seiner Geburtsstadt Neuruppin ist sein Schnauzbart allgegenwärtig, auch sein internationales Renommee ist unbestritten – so blickt der Literatur-Experte Wolfgang Wittmann auf den 200. Geburtstag von Theodor Fontane.

Der beutende deutsche Schriftsteller steht im Mittelpunkt des musikalisch-literarischen Abends, den Wittmann (Rezitation, Gitarre) mit Robert Scholtes (Klavier) auf Einladung des Kulturrings bestreitet. Nach „Heine hat den Blues“, „Was macht der Mond, Herr C(laudius)?“ sowie „Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht“ und „Familienbande“ kommt das Duo mit seinem fünften Programm in die Wegberger Mühle.

„Ein weites Feld“ überschreibt Wittmann das Programm: „Wäre Fontane heutzutage Blogger? Was auf den ersten Blick gewollt stylish klingt, ist in der Sache gar nicht mal so falsch: In Hunderten von Briefen korrespondiert Fontane mit seinen Briefpartnern, plaudert darin, tauscht sich mit anderen aus, beobachtet, analysiert seine Zeit, ernsthaft und nachsichtig, spöttisch-humorvoll und manchmal wütend. In anderer Form geschieht das auch in seinen Gedichten, Balladen, Reiseberichten, Zeitungsbeiträgen, Theaterkritiken, Romanen.“ Auf die Frage „Was hat uns der alte Fontane heute noch zu sagen?“ bedient sich Wittmann einer Feststellung des Bundespräsidenten bei der Ausstellungseröffnung fontane.200: In seinen Werken sei „eine tiefe Humanität des Miteinandersprechens zu besichtigen“.

Der musikalisch-literarische Abend findet statt am Freitag, 22. November, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), Wegberger Mühle. Karten (13 Euro) gibt es in der Buchhandlung Kirch, Hauptstraße, im Café Samocca der Wegberger Mühle, im Reisebüro Scholz, Beecker Straße, und im Bürgerservice des Rathauses.