Wegberg: Hildebrandt-Medaille für Karin Bonitz

Wegberg : Hildebrandt-Medaille für Karin Bonitz

Die Wegberger Sozialdemokratin erhielt am Internationalen Frauentag die Regine-Hildebrandt-Medaille. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen würdigt damit das Engagement der Mutter von drei Kindern.

Ein großes Herz, großer Mut und eine riesengroße Menge Energie — Laudatorin Erika Blum hat die Vita von Karin Bonitz genau studiert. Unterm Strich stand, dass die Wegberger Sozialdemokratin eine würdige Preisträgerin der Regine-Hildebrandt-Medaille ist. Traditionell am Internationalen Frauentag verleiht die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im SPD-Unterbezirk Heinsberg diesen Preis, der 2014 wegen ihres hohen Engagements in frauen- und sozialpolitischen Fragen schließlich an Karin Bonitz ging. Die Verleihung fand im Kipshovener Hotel Esser statt.

Die 63-Jährige, verheiratet mit Karlheinz Bonitz und Mutter von drei Kindern, ist seit 1999 SPD-Mitglied. Seit 2001 ist Karin Bonitz im Rat der Stadt Wegberg vertreten und ist die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur, Sport und Soziales. Bürgernahes und soziales Engagement war der neuen Preisträgerin aber schon viel früher wichtig. Schon nachdem sie mit ihrer Familie nach Wegberg gezogen war, sorgte sie für eine hilfsbereite Gemeinschaft in ihrem Wohngebiet. Engagiert hat sie sich auch als Schulpflegschaftsvorsitzende der Oberbrucher Rurtal-Schule, am Wegberger Maximilian-Kolbe-Gymnasium brachte sie sich ebenfalls ein. Im Elternbeirat der Lebenshilfe Heinsberg ist sie immer noch aktiv.

Auf sie zählen kann auch die Arbeiterwohlfahrt. Im Frauenzentrum des Kreises Heinsberg setzt sie sich für die Belange von Frauen ein. "Du bist eine würdige Trägerin der Medaille", schloss Laudatorin Erika Blum. Zur Ehrung kam übrigens Jörg Hildebrandt, Regines Ehemann, der derzeit im Kreis Heinsberg an den Besuch seiner Frau im westlichsten Zipfel der Republik vor 20 Jahren erinnert. Zu den weiteren Gratulanten zählten AsF-Vorsitzende Ilse Lüngen, Bundestagsmitglied Norbert Spinrath und der Wegberger Bürgermeisterkandidat Michael Stock.

Unterdessen unterstrich Ulla Meurer, AsF-Landesvorsitzende, daran, "dass es noch viel für uns Frauen zu tun gibt", in diesem Zusammenhang nannte sie unter anderem "die unverschämte Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Höhe von 22 Prozent". Daneben berichtete Ilse Lüngen, dass im Jahr 2013 der Frauenanteil im SPD-Unterbezirk Heinsberg von 31,75 Prozent auf 32,12 Prozent gestiegen sei. Die AsF habe erneut für zahlreiche gut besuchte Veranstaltungen zu den unterschiedlichen Themen gesorgt.

Einstimmig fielen abschließend die Vorstandswahlen aus. Ilse Lüngen bleibt Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, ihre Stellvertreterin ist Karin Bonitz. Anneliese Wellens ist derweil die Schriftführerin der AsF.

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