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Heimatpreis der Stadt Wegberg an den Mühlenmarkt

Auszeichnung der Stadt Wegberg : Heimatpreis 2020 für den Mühlenmarkt

Die Akteure des Mühlenmarktes sehen in dem Heimatpreis ein „go on“ für die Zukunft und eine Bestätigung der bisherigen Aktivitäten, um die Innenstadt Wegbergs zu beleben.

Auch die Stadt Wegberg würdigt bürgerschaftliches Engagement, und so hat auch die Schwalmquellstadt einen Heimatpreis zu vergeben, den Bürgermeister Michael Stock nun überreichen durfte. Ausgeschrieben worden war zuvor der Heimatpreis der Stadt Wegberg für das Jahr 2020.

Der Mühlenmarkt Wegberg wird mittlerweile Musterprojekt genannt, dank der Bürgerinitiative Wegberger Innenstadt Entwicklung BIWIE hatte sich das Projekt entwickelt. Nun freuen sich die Akteure darüber, den Wegberger Heimatpreis des Jahres 2020 erhalten zu haben. „Der Heimatpreis ist die Bestätigung und Würdigung der Vergangenheit und ein ,go on’ für die Zukunft“, fasste Karsten Toemmler-Stolze, der Sprecher der Bürgerinitiative, zusammen. Bei der Preisübergabe warf er einen Blick zurück: „Der Mühlenmarkt basiert auf einem Bürgerforum, bei dem es darum ging, was sich hier vor Ort umsetzen lässt. Als BIWIE haben wir dann bei der Umsetzung mitgeholfen.“

Ins Zentrum der gemeinsamen Arbeit gerückt hat die BIWIE ein Zitat aus der Bibel. „Suchet der Stadt Bestes“, steht im Alten Testament zu lesen, erklärte Toemmler-Stolze. Dieses Zitat habe man sich zu Herzen genommen und überlegt, wie es sich auf Wegberg übertragen lässt. Karsten Toemmler-Stolze: „Wir dürfen nicht nur an uns selbst denken, gerade auch in Zeiten wie diesen“, appelliert er an die Menschen, etwas zu bewegen.

Währenddessen haben die Wegberger das Konzept des Mühlenmarktes angenommen. Doch die BIWIE möchte eigentlich noch etwas mehr aus der Marktatmosphäre machen, denn die Initiative sähe auch gerne Kulturelles mitten im Marktgeschehen. „Die Location eignet sich sehr gut für Musikalisches und Performances. Das werden wir mal sehen, was sich da machen lässt“, kündigt Karsten Toemmler-Stolze schon mal an. Er weist aber darauf hin, dass die Entwicklung der Corona-Pandemie bei allen Plänen die entscheidende Rolle spielt.

Fakt ist, dass der Mühlenmarkt ganz besonders einen Dialog mit der Landwirtschaft anstrebt, um Antworten auf die Fragen zu finden, was die Bürger wollen und was die Landwirtschaft. Toemmler-Stolze: „Wir wissen, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, für gute Qualität mehr Geld auszugeben. Darum ist uns die Förderung eines solchen Dialogs ein ganz besonders wichtiges Anliegen. Letztlich dankte Karsten Toemmler-Stolze im Namen der BIWIE der Stadt Wegberg für die sehr gute Kooperation, die zur Wiederbelebung des Wochenmarktes geführt habe. Man sei zuversichtlich, die weiteren Bausteine des Marktkonzeptes umzusetzen und den Markt so noch attraktiver zu gestalten, damit die Wegberger Innenstadt belebt wird.

Mit dem ersten Platz beim Heimatpreis ist ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro verbunden, die Finanzierung übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

Zu den weiteren Preisträgern zählen die DPSG Wegberg-Dalheim mit dem Musterprojekt „Heimat pflegen“ und der Historische Verein Wegberg mit seiner bekannten und beliebten „Berker Klängerstue’ef“. Beide Preisträger erhalten ihre Auszeichnungen in Kürze

Die Stadt Wegberg hatte im Zeitraum von Februar bis August 2020 den Wettbewerb gestartet, zum zweiten Mal lobte die Stadt den Heimatpreis aus. Gefördert wird die Stadt hierbei vom Land Nordrhein-Westfalen innerhalb seiner fünf Säulen der Heimatförderung. Mit dem Wettbewerb werden Projekte, Aktionen oder Produkte gefördert, die beispielsweise die Geschichte der Stadt Wegberg und ihrer Menschen sowie Traditionen erlebbar machen und dabei auch Orte und Plätze attraktiver gestalten, um die Heimat zu fördern. Das Heimatbewusstsein steht dabei stets an erster Stelle, dicht gefolgt der Förderung örtlicher und regionaler Identität. Bei der Preisvergabe an die BIWIE stellte Bürgermeister Michael Stock heraus: „Der Heimatpreis soll auch ermutigen, neue Ideen zu entwickeln.