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Graffiti-Aktion für junge Leute auf Wegberger Schulgelände

Nacht der Jugendkultur in Wegberg : Graffiti-Aktion für junge Leute im Schulzentrum

Tag und Nacht haben Freiwillige ein Graffiti erstellt, das den Gedankenzug der Wegberger Jugend darstellt. Bei der Umsetzung hat der Graffitikünstler Maik Steffens die Teilnehmenden unterstützt.

Viel los war am Wochenende am Maximilian-Kolbe-Gymnasium im Schul- und Sportzentrum. In Kooperation mit der Streetworkerin, Birthe Wernery, und der Leiterin des katholischen Jugendzentrum St. Martin, Franziska Fuge, hat eine Graffiti-Aktion für Jugendliche und junge Erwachsene stattgefunden. Ermöglicht wurde dies durch Fördergelder im Rahmen der Nachtfrequenz 21 – Nacht der Jugendkultur, die das NRW-Familienministerium aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans zur Verfügung stellt.

Der Name Nachtfrequenz war in Wegberg Programm. Mit Unterstützung der Wegberger Feuerwehr konnte von Samstag auf Sonntag bis in die Nacht gesprayt werden. Die Sprayfläche wurde von den Feuerwehrleuten entsprechend ausgeleuchtet. Und auch am Sonntag wurde solange gesprayt, bis es dunkel wurde. Zwölf Jugendliche und junge Erwachsene gestalteten eine Fläche im Wegberger Schulzentrum neu. Eine Woche zuvor wurde mit den Teilnehmenden ein Thema erarbeitet. Das Ergebnis ist vielseitig aber nicht bedeutungsloser: „Der Gedankenzug der Wegberger Jugend“. Der Zug wurde mit Themen, die die jungen Leute beschäftigt, dargestellt. Themen wie Klima, Diskriminierung und Zusammenhalt, Handykonsum, aber auch Film und Serie fanden in den Fenstern des Zuges Platz. Links und rechts neben dem Zug sind Gegebenheiten abgebildet, die mit Wegberg in Verbindung stehen wie Wald und Mühlen.

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Die kreativen Ideen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen begeistern auch die zwei Organisatorinnen Birthe Wernery und Franziska Fuge. Bei der Umsetzung hat der Graffitikünstler Maik Steffens die Teilnehmenden unterstützt. Bei einem Probesprayen wurde der Umgang mit den Spraydosen gezeigt und welche Caps für was eingesetzt werden sollten. Die Teilnehmenden wurden unter anderem an den Aufbau eines Graffitis sowie das Setzen der Outlines herangeführt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollten dabei so viel wie möglich selber machen. Maik Steffens hat an den schwierigen Stellen geholfen und über die zwei Tage hinweg viele Tipps gegeben. Obwohl das Angebot über zwei Tage ging, war die Zeit am Ende etwas knapp, so dass Restarbeiten an dem großem Graffiti noch nachträglich umgesetzt werden.

(RP)