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Wegberg: Glasfaser: Stadt bietet Gespräche an

Wegberg : Glasfaser: Stadt bietet Gespräche an

Wegbergs Stadtverwaltung erklärt sich zum Ausbau des Glasfasernetzes.

Könnte der Ausbau des Glasfasernetzes durch die Deutsche Glasfaser in Wegberg doch zustandekommen? Die Stadtverwaltung sendete gestern Signale an das Unternehmen, dem der Stadtrat am Dienstag die Unterschrift unter einen sogenannten Gestattungsvertrag verweigert hatte, weitere Gespräche über das Vorhaben führen zu wollen.

In einer ersten Reaktion auf die Ratsentscheidung hatte die Deutsche Glasfaser die Überlegung angestellt, die für Wegberg geplanten Investitionen in andere Regionen fließen zu lassen, zugleich aber auch den Wunsch geäußert, mit der Stadt und den Ratsvertretern im Gespräch bleiben zu können. "Da müssen wir offenbar noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten." Nach der gestrigen Stellungnahme der Stadt Wegberg sind neue Gespräch zu erwarten. "Die Stadtverwaltung befürwortet grundsätzlich den Ausbau des Glasfasernetzes. Deswegen hat es in den vergangenen Monaten ausführliche Korrespondenz mit der Deutschen Glasfaser gegeben mit dem Ziel, das Projekt zu realisieren", heißt es in der Stellungnahme aus dem Wegberger Rathaus zu Beginn und am Schluss steht: "Zu weiteren Gesprächen ist die Verwaltung gerne bereit."

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Allerdings hat die Verwaltung in der Erklärung auch klargemacht: "Die Deutsche Glasfaser ist grundsätzlich nach dem Telekommunikationsgesetz berechtigt, Glasfaserleitungen im Stadtgebiet ohne einen gesonderten Gestattungsvertrag zu verlegen. Es ist danach auch zulässig, Leitungen in ,geringerer Tiefe' zu verlegen, wenn bestimmte gesetzliche Voraussetzungen erfüllt sind. Die Verwaltung war und ist jederzeit bereit, die Voraussetzungen nach Antragstellung für die Ausbaugebiete zu überprüfen. Die Deutsche Glasfaser verlangt jedoch eine generelle Zustimmung für diese Verlegeart. Die Stadt befürchtet hierbei, dass es bei späteren städtischen Kanal- und Straßenarbeiten zu Mehraufwendungen und Behinderungen kommen kann. Deswegen verlangt die Verwaltung zur Prüfung des Antrags eine detaillierte Ausbauplanung von der Deutschen Glasfaser."

Die Wegberger Stadtverwaltung betonte in ihrer gestrigen Pressemitteilung, "dass sie auch weiterhin an dem Projekt festhalten möchte unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes".

(hec)