Wegberg: Frühlingsmarkt mit Hobbykunst in Dalheim

Wegberg: Frühlingsmarkt mit Hobbykunst in Dalheim

Bei strahlendem Sonnenschein lockte der Frühlingsmarkt Besucher in das Gemeindezentrum der Erlöserkirche in Dalheim. Hobbykünstler aus der Region boten dort ihre selbstgefertigten Werke zum Verkauf an. Der Frühlingsmarkt wird von den Mitgliedern des Kreativkreises der evangelischen Kirchengemeinde veranstaltet und fand bereits zum fünften Mal statt. Einen Teil der Werke hatten die Mitglieder des Kreativkreises mit großem Engagement selbst hergestellt.

Ihre Leidenschaft für die japanische Faltkunst Origami und weitere filigrane Papierarbeiten zeigte Rosemarie Gunia, Leiterin des Kreativkreises. Neben dekorativen Papierarbeiten hatte sie Geschenkverpackungen aus Papier, Karten, Kalender, Notizblöcke und Lesezeichen angefertigt. Jedes Exemplar individuell und einzigartig gestaltet, keines wie das andere. "Die Artikel sind als Geschenke oder kleine Mitbringsel gedacht", erzählte Gunia.

An anderen Ständen lockten Schmuck, dekorative Mosaikarbeiten sowie handgearbeitete Nistkästen und Holzdekorationen. Über 40 verschiedene Marmeladensorten aus eigener Herstellung, Honig und Gewürzmischungen hatte Heidi Zerreßen nach Dalheim mitgebracht, die die Besucher auch vor Ort probieren konnten.

Zudem organisierte die Katholische öffentliche Bücherei St. Rochus Dalheim im Rahmen des Frühlingsbasars einen Bücherflohmarkt. Für das leibliche Wohl der Besucher hatten die Mitglieder des Kreativkreises sowohl mit herzhaften Snacks als auch mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

Der Erlös des Basars kommt dem Gemeindezentrum zugute. Geplant ist es, eine Sitzgruppe für den Außenbereich des Gemeindezentrums anzuschaffen, die Fahrradfahrern und Wanderern die Möglichkeit bieten soll, sich auszuruhen und zu verweilen. Neben Hobbykunst wurden zudem die diesjährigen Wohlfahrtsmarken zum Verkauf angeboten. Mit dem Erlös unterstützt die Evangelische Kirchengemeinde Wassenberg ein von ihr getragenes Diakonieprojekt in Russland. Das Heilpädagogische Zentrum in Pskow, eine Fördereinrichtung für Kinder und Jugendliche mit schweren Behinderungen, ist aufgrund innovativer Projekte mittlerweile landesweit bekannt.

Zu Beginn der 1990er Jahre hatte der damalige Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wassenberg und Oberkirchenrat i.R., Klaus Eberl das Projekt ins Leben gerufen, das zu einem entscheidenden Wendepunkt in der Förderung und im Umgang mit behinderten Menschen in Russland wurde.

(kagi)