Wegberg: Freiwilligendienst im Haus St. Georg

Wegberg: Freiwilligendienst im Haus St. Georg

FÖJler schärfen das ökologische Profil des Hauses.

Jedes Jahr bietet die Jugendbildungsstätte Haus St. Georg in Wegberg jungen Menschen die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) zu absolvieren. Gerade sind vier BDFler und zwei FÖJler im Haus beschäftigt.

Die Frage, was ihm am meisten Spaß macht, beantwortet Sven Wagner, der seinen Bundesfreiwilligendienst leistet, mit einem Augenzwinkern mit dem Laubbläser. Direkt nach dieser herbstlichen Aufgabe nennt er aber auch den Kontakt mit den Gästen der Jugendbildungsstätte: "Es ist schön, so vielen Menschen zu begegnen, vor allem die Kindergruppen machen viel Spaß!". In ihrem Jahr begegnen den Bundesfreiwilligen vielfältige Aufgaben, so sind sie zum Beispiel in der Gästebetreuung aktiv, bereiten Seminarräume vor oder stehen in dem kleinen Kiosk des Hauses. Die beiden FÖJler schärfen in ihrem Dienst vor allem das ökologische Profil des Hauses St. Georg. "Wir haben in der fairen Woche den Gästen Fairtrade-Produkte vorgestellt und gerade bauen wir einen Kompost auf dem Außengelände" erklärt Dana Neumann einige ihrer Aufgaben. Die großen Außenanlagen des Hauses bieten viel Beschäftigungspotenzial.

"Wir sind alle dabei, unseren Weg ins Berufsleben oder ins Studium zu finden", erklärt Deborah Greven ihre Motivation, einen Bundesfreiwilligendienst zu machen. "Da hilft ein Jahr nach der Schule schon sehr, um Erfahrungen zu sammeln und ein bisschen selbstständiger zu werden." Natürlich bestehen die Konzepte des FÖJs und des BFDs nicht nur aus der Arbeit in der Einsatzstelle. In vielen Kursen lernen die Teilnehmer nicht nur andere Gleichgesinnte kennen, sondern tauschen sich auch über ihre Einsatzstellen aus und machen Team-Building-Maßnahmen. "Wir sind sehr zufrieden mit den Freiwilligendiensten", so die Hausleitung Bianca Heintges: "Wir sehen immer über ein Jahr, wie sich junge Erwachsene entwickeln und wie sie sich immer mehr ins Haus einbringen, ein absoluter Gewinn für uns und für die Freiwilligen auch."

(RP)