Father and Son in Wildenrath: Leckeres vom Smoker-Grill

Gastronomie: Foodtruck und Leckeres vom Smoker-Grill

Eine besondere Kombination aus Restaurantbetrieb, Foodtruck und Smoker bietet Klaus Nießen mit Familie und Mitarbeiter an.

Klaus Nießens Wissen nach ist der „Father-and-Son-Foodtruck“ im Kreis Heinsberg einzigartig: Darin bietet der gelernte Koch und Bäcker in erster Linie mit seinem Sohn Max, der ebenfalls den Beruf Koch gelernt hat, schonend auf dem Smoker-Grill Gegartes an. Pulled Pork, Spare Ribs und Beef Brisket haben sie neben verschiedenen Burger-Variationen, Vegetarischem und Beilagen zur Auswahl.

Falls gewünscht, hängen sie den Smoker-Grill, in dem sie vor Ort weitere leckere Speisen zubereiten können, an den Truck an. Ihr Restaurant in Wildenrath betreiben sie nach gleicher Konzeption mit etwas ausführlicherer Speisekarte mit Mutter und Ehefrau Claudia sowie einem dritten Koch. Das Restaurant führt die Familie bereits seit 2004 unter dem Namen „Alte Wache“, erzählt Klaus Nießen. Den darin betriebenen traditionellen Kochstil pflegen sie bis heute etwa mit Braten und Gemüse bei Feierlichkeiten weiter. Darüber hinaus sind kulinarische Ableitungen in Burgerkreationen oder Beilagen zu finden.

Die Ausrichtung hin zur amerikanisch beeinflussten Küche hatte das familiäre Team 2016 vollzogen: Es entschied, den Foodtruck zu kaufen, mit dem im September des gleichen Jahres gestartet wurde. Sohn Max, der bis dahin in der Schweiz wohnte, war für das „Father-and-Son“-Genussprojekt zurück in die Heimat gezogen. Nach einigen gelungenen Veranstaltungen passten sie das Konzept des Restaurants an das des Foodtrucks an: Das „Father-and-Son-Restaurant“ eröffnete im November 2017 auch mit modernisierter Inneneinrichtung neu. „In erster Linie bereiten wir die gesmokten Sachen zu“, beschreibt Klaus Nießen das Speisenangebot näher.

Im Niedrigtemperaturverfahren erhitzen sie Rippchen bis zu fünf Stunden, das Pulled Pork zwölf bis 14 Stunden und das Beef Brisket bis zu 18 Stunden bei einhundert Grad Celsius. Meist verbrennen sie Buchen- oder Kirschholz – die Hitze wird in dem original-amerikanischen Smoker-Trailer in den Garraum geleitet. Die passenden Trockenwürzungen stellen die Köche ebenso her wie die Beilagen Kartoffel-Chips, gebackene Bohnen, Kartoffel-Wedges oder Haus- und Krautsalate. Burger kreieren sie zudem in vielen einfallsreichen Variationen. Die selbstgebackenen Burgerbrote sind je nach Saison zusätzlich mal mit Grillgemüse, mal mit Spinat und Lammfilet oder Lachsschnitten belegt. Und Steaks und eine Salatauswahl stehen Hungrigen zur Verfügung. „Wir versuchen immer, ein Special einzubauen, das die Chance kriegt, sich als neues Gericht zu etablieren“, sagt der Koch.

Der Foodtruck werde gerne für private Feiern wie Geburtstag oder Hochzeit sowie für Firmenveranstaltungen gebucht. Das ist jeden Tag in der Woche möglich. „Viele kennen bereits das traditionelle Buffet und möchten ihr Fest mehr als Event gestalten“, weiß er, „bei uns ist es außergewöhnlich, sie können zugucken und wir machen Späßchen.“