1. NRW
  2. Städte
  3. Wegberg

Wegberg: Experten geben Tipps zur Gebäudesanierung

Wegberg : Experten geben Tipps zur Gebäudesanierung

Ein Initiativkreis mit Architekten und Ingenieuren steht Bürgern beim Thema "Energetische Sanierung" mit Rat und Tat zur Seite.

Zur nächsten Informationsveranstaltung zum Thema "Energiesparen bei Wohngebäuden" lädt die Initiativgruppe für Donnerstag, 25. September, 19 Uhr, Bürger aus Beeck und Beeckerwald in den Pfarrsaal Beeck ein. Die Expertengruppe mit Wegberger Architekten und Ingenieure sowie Vertretern der Kreissparkasse Heinsberg und der Volksbank Erkelenz erneuert ihr Angebot an die Bürger, Potenziale im Bereich der energetischen Verbesserung von Wohngebäuden für jeden Einzelfall im betroffenen Quartier aufzuzeigen.

"Das vorliegende Klimaschutzprogramm der Stadt Wegberg verdeutlicht, dass das größte Einsparpotenzial im Bereich des privaten Wohnungsbaus zu finden ist", sagt Bauingenieur Ralf Schmelich. Die Expertengruppe sei nicht angetreten, um Aufträge zu ergattern, sondern um den Menschen in Klimaschutz- und Energiefragen beratend zur Seite zu stehen. Besonders mit Blick auf vorhandene Förderprogramme sei es wichtig, bei energetischen Sanierungsmaßnahmen in privaten Wohnhäusern von vorneherein den Rat von Experten einzuholen.

  • Abbé George, Namensgeber des Fördervereins, hat
    Wegberger Hilfe in Afrika : Förderverein informiert über sein Projekt in Burundi
  • Die Tests bleiben, doch die Masken
    Maskenpflicht an Schulen im Erkelenzer Land endet : „Die Kinder brauchen das Lächeln“
  • Eine Maske liegt auf einem Mäppchen
    Kommentar : Kinder schützen – um welchen Preis?

Die Initiativgruppe war auf Anregung der Stadt Wegberg gegründet worden. Die Architekten und Ingenieure sind in der Lage, die unterschiedlichen Aufgabenstellungen im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme zu begleiten und auszuführen. "Wir haben Experten für unterschiedliche Fachgebiete in unseren Reihen", erklärte Lutz Gronau, Sprecher der Gruppe, während eines Pressegespräches in der Wegberger Mühle. Wichtig sei dabei eine genaue Bestandsaufnahme, eine Darstellung der verschiedenen Sanierungsvarianten und eine damit verbundene Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie eine professionelle Planung und Begleitung der Sanierungsmaßnahmen.

Die Architekten und Ingenieure stellen interessierten Bürgern auch für ihr individuelles Vorhaben mögliche Vorgehensweisen vor: Der erste Schritt dabei ist ein Starterpaket, das durch die Energieagentur, die Architektenkammer und die Ingenieurkammer NRW angeboten wird. Eine erste Grundberatung erfolgt vor Ort. Anschließend soll ein konkreter Fahrplan für gemeinsam definierte Sanierungsmaßnahmen erstellt werden. Das Starterpaket kann über ausgegebene Broschüren von den Bewohnern in Anspruch genommen werden. Die Kosten dieser Beratung liegen bei 100 Euro, 52 Euro davon werden vom Land NRW übernommen, die Kosten pro Gebäude belaufen sich damit auf 48 Euro.

Erreicht werden sollen durch das Projekt eine nachhaltige Energiekostensenkung und damit verbunden eine Werterhaltung oder Wertsteigerung der Immobilien. Ziel der Initiative, die im Rahmen des Klimaschutzprogramms der Stadt Wegberg gegründet wurde, ist es, Klimaschutz, Energieeffizienz und mögliche Einsparungen in das Bewusstsein der Bürger zu rücken.

Mit den Erfahrungen aus dem Auftaktprojekt im Quartier "Gierenfeld" sind die Architekten und Ingenieure aus der Initiativgruppe sehr zufrieden. Für die erste Veranstaltung am 3. April in der Aula der Edith-Stein-Realschule Wegberg wurde das Quartier Gierenfeld mit rund 400 Bewohnern ausgewählt.

(RP)