Gute Vorsätze im Erkelenzer Land Warum uns Veränderungen so schwerfallen

Wegberg · Gute Vorsätze zum Jahreswechsel geraten schnell wieder in Vergessenheit. Gesunde Ernährung? Regelmäßiger Sport? Weniger Stress? Die systemische Therapeutin Angelika Bäumer über die richtigen Strategien.

 Kaum hat man die Joggingschuhe in der Hand, meldet sich auch schon der innere Schweinehund zu Wort. Um gute Vorsätze einzuhalten, benötigt man Mut, Ausdauer und Geduld.

Kaum hat man die Joggingschuhe in der Hand, meldet sich auch schon der innere Schweinehund zu Wort. Um gute Vorsätze einzuhalten, benötigt man Mut, Ausdauer und Geduld.

Foto: dpa-tmn/Christin Klose

Der ewige Kampf gegen die Kilos, das Zähmen des inneren Schweinehundes oder der unumstößliche Imperativ, ab sofort wieder regelmäßig die Joggingschuhe zu schnüren. Der Jahreswechsel ist immer auch die Zeit der guten Vorsätze: Es muss sich endlich etwas verändern – möglichst zum Positiven. Das geht vermutlich dann am besten, wenn man sich auf einen Stichtag fokussiert. Jedenfalls halten es viele so, ganz nach der Devise: neues Jahr, neues Glück. Jetzt, nachdem einige Wochen ins Land gezogen sind, flüstert die Stimme im Kopf nicht mehr ganz so laut wie noch zu Beginn des neuen Jahres. Der Zauber des Anfangs ist verflogen. Und die guten Vorsätze verblassen schneller wieder, als einem lieb sein kann. Was also tun, um die Alltagsroutine dauerhaft zu verändern? Ist es überhaupt sinnvoll, sich selbst so unter Druck zu setzen? Warum scheitere ich ständig damit?