Ölkrise erreicht auch das Erkelenzer Land Krieg macht Pommes teurer

Wegberg · Imbissbetreiber und Fritten-Hersteller leiden unter steigenden Produktionskosten infolge des Ukraine-Krieges. Das Land ist wichtiger Lieferant für Sonnenblumenöl. Worauf sich Kunden jetzt einstellen müssen.

 Heiß und fettig: Alex Bey von „Alex‘s Soul Kitchen“ in Klinkum zahlt deutlich mehr für Frittierfett als noch vor einigen Monaten.

Heiß und fettig: Alex Bey von „Alex‘s Soul Kitchen“ in Klinkum zahlt deutlich mehr für Frittierfett als noch vor einigen Monaten.

Foto: Laaser, Jürgen (jl)

Die Rechnung ist ganz einfach: ohne Frittierfett keine Pommes. Einfach heißt aber nicht gleichzeitig auch günstig. Seit Beginn des Ukraine-Krieges wächst die Sorge vor einer Verknappung von Sonnenblumenöl, denn das Land ist einer der größten Lieferanten in Europa. Gleichzeitig sorgen Hamsterkäufe tatsächlich für leere Regale in den Lebensmittelmärkten. Drastisch steigende Benzin- und Energiepreise tun ihr Übriges, Verbraucher zu alarmieren. Das wirkt sich auch auf die wirtschaftliche Situation von Imbissbetrieben aus. Steht einer der beliebtesten Fast Food-Snacks vor einer deutlichen Verteuerung? Unsere Redaktion hat nachgefragt, ob wir für eine Portion Fritten bald tiefer in die Tasche greifen müssen.