Firmen im Erkelenzer Land Innovationsschub in Zeiten der Krise

Erkelenzer Land · In den vergangenen Wochen waren Masken und Desinfektionsmittel phasenweise nicht zu bekommen. Heimische Firmen sprangen in die Bresche, um zu helfen, wollen teils aber auch auf Dauer mit neuen Produkten am Markt bleiben.

 Noch trägt Konstuktionsdesigner Harald Stahl (M.) einen elastischen Prototyp. SPT-Geschäftsführer Erik Backes (r.) erklärt, dass mit solchen Spritzgussmaschinen verschiedene Masken hergestellt werden. Jürgen Brocker (l.) vom Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen zeigt die dafür entwickelten Filter.

Noch trägt Konstuktionsdesigner Harald Stahl (M.) einen elastischen Prototyp. SPT-Geschäftsführer Erik Backes (r.) erklärt, dass mit solchen Spritzgussmaschinen verschiedene Masken hergestellt werden. Jürgen Brocker (l.) vom Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen zeigt die dafür entwickelten Filter.

Foto: Ruth Klapproth

Seit sich in Deutschland die Lage rund um das Corona-Virus immer weiter zugespitzt hat, sind Masken und Desinfektionsmittel heiß begehrte Waren. Das hat im Erkelenzer Land nicht nur zahlreiche Privat-Initiativen hervorgebracht, die zum Beispiel Masken für ihr Umfeld nähen, auch Unternehmen nutzten in der auftragsarmen Zeit ihre Möglichkeiten, um im größeren Stil in die Produktion der Mangelwaren einzusteigen. Doch dabei blieb es nicht. Es gibt auch Firmen, die in der Krise innovative Ideen und daraus Produkte entwickelten, mit denen sie sich dauerhaft am Markt behaupten wollen.