Im Vincentiushaus Beeck Duo Adamé sorgt für Auftakt des musikalischen Reigens

Beeck · Der Kulturförderkreis Opus 512 hat für 2023 ein reichhaltiges Musikprogramm zusammengestellt. Das Eröffnungskonzert gestaltete das Duo Adamé im Musiksaal des Beecker Vincentiushauses.

 Violina Petrychenko (Klavier) und Vitalii Nekhoroshev (Klarinette) gastierten als Duo Adamé im Musiksaal des Beecker Vincentiushauses.

Violina Petrychenko (Klavier) und Vitalii Nekhoroshev (Klarinette) gastierten als Duo Adamé im Musiksaal des Beecker Vincentiushauses.

Foto: Heinrich Heinen

Ihre Mission: die Kultur, vor allem die Musik, aus ihrer ukrainischen Heimat bekannter machen. Jetzt gastierten Violina Petrychenko (Klavier) und Klarinettist Vitalii Nekhoroshev als Duo Adamé im Musiksaal des Beecker Vincentiushauses. Beim klassischen Eröffnungskonzert des musikalischen Reigens, den der Vorstand des Vereins Opus 512 auch für dieses Jahr zusammengestellt hat, demonstrierten die beiden Musiker eindrucksvoll ihr herausragendes Können.

In ukrainischer Nationaltracht mit weit schwingendem Rock und farbenfroh bestickter Bluse nahm die aus Saporischschja in der Südukraine stammende Pianistin und studierte Musikwissenschaftlerin am Flügel Platz. Gemeinsam mit Vitalii Nekhoroshev machte die 38-Jährige, die inzwischen in Köln lebt und arbeitet, mit zahlreichen alten Komponisten des zurzeit von russischen Invasoren überfallenen Landes bekannt – Maksym Beresovsky (1745 bis 1777), der als erster ukrainischer Komponist in Italien studieren durfte, Mychailo Zherbin, Myroslav Skoryk und Viktor Kosenko, dessen Melodien mit „Träume“ überschrieben waren und einen Ausblick auf den herbeigesehnten Frühling beinhalteten.

Mykola Lysenkos „Dumka-Schumka“ wurde von Violina Petrychenko, die sich in Weimar, Essen, Köln sowie an der renommierten Tschaikowsky-Musikakademie in Kiew ausbilden ließ, allein gespielt. Aber auch einige berühmte Melodien gehörten zum abwechslungsreichen Programm des Duos, darunter Luigi Bassis Konzertfantasie aus der Oper „Rigoletto“, George Gershwins „Summertime“ oder auch Melodien aus „La Traviata“. In der Pause ließen die Gastgeber gemeinsam mit den Konzertbesuchern die Sektkorken knallen und luden zu einem kleinen Neujahrsumtrunk ein.

(dg)
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