Wegberg: Beste Stimmung bei Hei on Klei Gerichhausen

Wegberg : Beste Stimmung bei Hei on Klei Gerichhausen

Mit bekannten Akteuren feierte "Hei on Klei" im Festzelt in Gerichhausen. Stadtprinz Leo I. genoss seinen letzten großen Einmarsch.

Die Verantwortlichen hatten im Vorfeld ganze Arbeit geleistet: Die jecken Gäste wurden mit einem gut beheizten und toll geschmückten Festzelt empfangen und füllten es bis zum Beginn der großen Galasitzung bis auf den letzten Platz. "Heute wird niemand frieren, sondern alle werden eher schwitzen", begrüßte so Präsident Heribert Jackels die Kostümierten.

"So sieht es aus, wenn die DG 'Hei on Klei' auf der Bühne steht", fügte er mit Blick auf die Aktiven, die in den Saal eingezogen waren, unter großem Beifall hinzu, "da geht nicht nur mir als Präsidenten das Herz auf!" Liebgewonnene, bewährte Traditionen machten einen großen Teil des karnevalistischen Festprogramms aus, das die Jecken bis weit nach Mitternacht bei Laune hielt.

So beehrte eine Abordnung der befreundeten Karnevalisten "Blau-Gelb Sieberath" erneut die Gerkeser Freunde und unterhielt mit einem Auftritt. Zudem machte der Nachwuchs, die Garden, den Anfang. Mit einem flotten Showtanz in Schuluniform mit Ranzen begeisterten die Mädchen der Jugend-Garde, während die 16 Tänzerinnen der Junioren-Garde mit einem schmissigen Gardetanz aufwarteten und ein tolles Bild in Grün-Weiß abgaben.

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Froh darüber, dass die Bühne in diesem Jahr ausgebaut worden war, äußerte sich der Präsident angesichts der großen Tänzerinnenschar. Als Gast in der "Hochburg des rheinischen Karnevals" fühlte sich Bürgermeister Reinhold Pillich sehr wohl, der "gefühlte 5000 Zuschauer" registriert hatte und für die Jugendarbeit ein Präsent mitbrachte. Als Dank ging er mit einem Fässchen Bier als Wegzehrung zurück zu Frau und Freunden an den Tisch.

Als Eisbrecher konnte es im Folgenden nur "Pit on Döres" (Theo Wolber und Peter Hastenrath) in der Bütt geben — wobei Döres zunächst schmerzlich den Verlust seines Mitstreiters bedauerte. Der habe nach 18 Bier in der Dalheimer Mühle einen Hechtsprung in den Mühlenteich gemacht und bedauerlicherweise "Help!" gerufen, womit Döres nichts anfangen konnte, sagte dieser.

Als Engel gesellte Pitt sich wenig später zu ihm — mit einer Frisur "wie ein totgeschossenes Sofa" (Döres) — und sie lieferten sich wie gewohnt Wortgefechte voller Spitzen, die eine Zugabe herausforderten. Solistische Tanzeinlagen von Mariechen, den Garden oder Aktiven des "TC Rot-Grün Wegberg" wechselten sich mit Rede- und Musikbeiträgen bekannter und beliebter Akteure ab.

Stadtprinz Leo I. (Backhaus) genoss seinen Einzug mit Gefolge in vollen Zügen und verteilte ausgiebig Rosen und Bützchen. Nach den vergangenen turbulenten Wochen war es sein letzter großer Einmarsch in der laufenden Session — und für ihn ein Heimspiel, da er sowohl Mitglied der DG "Hei on Klei", KG "Flöck op" und des "TC Rot-Grün Wegberg" ist.

(cole)
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