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Beeck leuchtet: Quod Libet spielt irische Songs in Pfarrkirche

Musikalischer Höhepunkt von Beeck leuchtet : Traditionelle irische Songs stimmen auf Advent ein

Als musikalischer Höhepunkt des Weihnachtsmarktes „Beeck leuchtet“ tritt die Band Quod Libet in der Pfarrkirche auf und begeistert mit traditionellen irischen Liedern.

„Beeck leuchtet“, der kleine, aber besondere Weihnachtsmarkt in der Region konnte am Samstagabend mit einem musikalischen Höhepunkt auftrumpfen. Der Kulturförderkreis Opus 512 hatte das Ensemble Quod Libet für ein Weihnachtsmarktkonzert verpflichtet. Ein Zugang zum Konzert war unter der 2G-Regelung möglich.

Quod Libet, seit über 30 Jahren fester Bestandteil der lokalen und überregionalen Musikszene, begeisterte das Publikum in der Vincentiuskirche Beeck mit überwiegend irischen Liedern. „Wir möchten Sie mit unserer Musik auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen und in dieser Corona-Zeit eine entspannende, aber trotzdem mitreißende Musik bieten“, sagte Bandleader Johannes Jentgens. Zunächst zu dritt – Johannes Jentgens an der Gitarre, Udo Junkers am Bass und Thomas Jentgens am Schlagzeug – eröffneten die Musiker das Konzert mit „Wild Theme“ des irischen Komponisten Markt Knopfler. Danach stießen Kathrin Jentgens (Flöte), Gabi Lindholm (Gesang) und Dirk Leuschgens (Keybord) zum Trio dazu und intonierten gemeinsam „Border Reiver“, ebenfalls von Knopfler. Mit beiden Stücken überzeugten die Interpreten getreu ihrem Motto: Wie es beliebt und was Freude macht.

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Leicht wie eine Feder, auf und ab fliegend, erklang das irische Volkslied „Toss the feathers“. In „Eye in the sky“ von Alan Parsons verschmolzen die Instrumentalisten nach kurzen Soli zu einem klangvollen Ganzen. Gabi Lindholm gab mit ihrer warmen Stimme diesem Song die überzeugende Abrundung. „No frontiers“, der Himmel hat keine Grenzen, zeigte dem Publikum, wie weiträumig Musik sein kann. Gefühlvoll, harmonisch übereinstimmend kam als nächstes das in a-Moll gehaltene Stück „Dust in the wind“ daher. Ed Sheeran’s „Galway Girl“, ein irisches Liebeslied im Tanzrythmus, versetzte die Zuhörer gedanklich an den Eyre Square von Galway, wo in den Pubs die traditionellen irischen Songs gesungen und getanzt werden. Nach drei weiteren Titeln folgte die „Knopfler-Trilogie“ in der Kathrin Jentgens mit wechselnden Flöten ihr glanzvolles Können zeigte. Zum Abschluss erklang von Simon Jeffers „Music for a found“, ein schwungvolles und rhythmisches Stück, das das Publikum klatschend und stehend begleitete.

Nach dem Konzert ging es musikalisch weiter. Kerstin Schockert mit ihrer Band „Before Yule“ lockerten die adventliche Atmosphäre auf dem historischen Kirchplatz Beeck auf. Die Band wurde vor einigen Jahren nur für den Beecker Weihnachtsmarkt gegründet und tritt auch nur dort auf. Der Name „Before Yule“ bedeutet frei übersetzt „Vor Juliane“ und bezieht sich auf die Inhaberin des ehemaligen Hotels zur Post, Juliane Stormanns. Nach einer grundlegenden Renovierung erstrahlt das um 1787 erbaute Gebäude wieder in altem Glanz.

(RP)