Beeck eröffnet Boule-Bahn bei Dorffest

Neue Boule-Bahn: „Feier am Weiher“ für die Dorfzukunft

18 Vereine waren beim ersten Dorffest in Beeck dabei: Den Erlös spenden sie an drei örtliche Fördervereine, die sich für Kinder einsetzen. Die neue Boulebahn wurde für die Öffentlichkeit freigegeben.

Sehr idyllisch ist die neue Boule-Bahn am Dorfweiher im Schatten der Kirche St. Vincentius gelegen und lädt dazu ein, anstatt einer ruhigen Kugel eine Boule-Kugel zu schieben beziehungsweise sechs bis zehn Meter weit zu werfen und so mit den größeren Exemplaren dem kleineren „Schweinchen“ möglichst nahe zu kommen.

Auf einer Basis aus Festasche ist Kies verteilt, und Würfe, die Kugeln weiter hinten aufkommen lassen, sind hier angebracht. So war es bei der Eröffnung der Boule-Bahn und gleichzeitig des ersten Dorffestes auf dem Dorfplatz hinter der Beecker Kirche zu erfahren. Die „Feier am Weiher“ richteten die 18 beteiligten Vereine aus Beeck und umliegenden Ortschaften für die Zukunft des Dorfs aus – der Erlös kam den Fördervereinen des Kindergartens und der Grundschule sowie dem Förderverein St. Vincentius, der sich um die Belange der Beecker Kinder kümmert, zugute.

Für den Dorfausschuss, der die Idee zum Bau der Bahn hatte, begrüßte Georg Wimmers die Gäste, unter denen sich viele Helfer und Sponsoren befanden. „Die Stadt Wegberg war der größte Sponsor“, beschrieb Wimmers das Engagement im Einzelnen, „als Eigentümerin hat sie das Grundstück zur Verfügung gestellt, und der Bauhof hat Arbeiten durchgeführt.“ Es seien Maße genommen worden die sicherstellten, dass wirkliche Meisterschaften ausgetragen werden könnten. Im Weiteren hatte Architekt Reiner Bieker geplant und den Bauantrag gestellt, der Vermessungstechniker Axel Holländer hatte seine Kenntnisse zur Schaffung einer ebenen Fläche eingebracht und Herbert Baltes Material wie Randsteine gestellt. Zwei Tage lang habe Gartengestalter Andreas Ramächers daran gearbeitet, damit alles zur Feier rechtzeitig fertig ist. 13 weitere Sponsoren hatten das Projekt finanziell unterstützt. Falls eine zweite Bahn geschaffen werden soll, seien die Beteiligten für weitere Unterstützer sehr offen, ergänzte Georg Wimmers. Die Beecker Rentnerband werde zudem auf der Anlage spielen und auch ein Auge darauf haben. Boule-Kugeln sind selbst mitzubringen und können voraussichtlich künftig vor Ort geliehen werden.

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Stellvertretend für Bürgermeister Michael Stock, der terminlich verhindert war, kam Zweiter Bürgermeister Georg Schmitz. Ehrenbürgermeisterin Hedwig Klein, die nach eigener Angabe „allen Charme, der ihr zur Verfügung stand“, zur Gewinnung der Sponsoren eingesetzt hatte, äußerte sich zudem sehr positiv über die neue Boule-Bahn, mit der das Gemeinschaftsleben in Beeck vorangebracht werde. Nach zuvor realisierten Unternehmungen wie dem Erweiterungsbau der Kirche, der Anlage von Dorfplatz und Dorfweiher oder Gründung der Rentnerband als erste in der Stadt Wegberg sei es eine weitere Idee, um junge und ältere Menschen zusammenzubringen. Mit einem Schnitt durchtrennte Hedwig Klein das Band und gab damit den Weg für ein erstes Spiel frei.

Entsprechend der Regeln, die an der Bahn angeschlagen sind und die Boule-Spieler Willi Kral allen näherbrachte, traten zwei Gruppen mit je drei Teilnehmern an. Eins zu Null hieß es nach ehrgeiziger Auseinandersetzung für die Politiker-Gruppe, die sich gegen die Unterstützer-Gruppe durchgesetzt hatte.