Adventskonzert des Musikvereins Klinkum in Beecker Kirche St. Vincentius

Klinkumer Musikverein konzertiert in Beeck : Adventsmusik für alle Generationen

Vom Marsch über Rock- und Poptitel bis hin zu Weihnachtsliedern reichte das Repertoire des Musikvereins Klinkum beim Konzert in der Beecker Kirche St. Vincentius. Ein Ohrenschmaus für alle Altersklassen.

Der Musikverein 1901 Klinkum hat einen erfolgreichen Weg gefunden, zukünftig seinen Nachwuchs zu sichern. So betreibt er seit dreieinhalb Jahren eine Bläserklasse in der Erich Kästner Schule Wegberg. Und die Musikbegeisterung einiger dieser Schüler bescherte dem Verein jetzt eine kleine Premiere: So verstärkten diese Musikfans beim Adventskonzert in der Kirche „St. Vincentius“ das Jugendorchester im dritten Stück. Sowohl die Musiker als auch das Publikum war in allen Altersklassen vertreten und somit kam das gut durchmischte Musik-Programm gut bei allen an.

Die jüngsten Zuhörer waren gerade einmal ein paar Jahre alt und ließen sich, fasziniert lauschend, von den Klinkumer Aktiven unterhalten. So ließ beispielsweise das Jugendorchester mit einem Vielklang unterschiedlicher instrumentaler Stimmen sehr abwechslungsreich „A Cambridge Carol“ hören.

Das Durcheinander des darauffolgenden Stücks „A Whole Lot Of Christmas“ von Douglas E. Wagner sei komponiert, kündigte Dirigent Kai Stoffels verschmitzt an – es war jenes, bei dem die Grundschüler dazukamen und bei dem die Nachwuchsmusiker in freier und frischer Spielweise das Publikum im voll besetzten Kirchenraum begeisterten.

Viel Lob sprach danach auch Vorsitzender Tobias Wehnert den Mädchen und Jungen sowie Jugendwart Meinhard Fegers und Dirigent Kai Stoffels für Geleistetes aus. Das Konzert veranstalte der Verein bei freiem Eintritt, fügte er an – Spenden am Ausgang seien jedoch gerne gesehen und würden in die Ausbildung der Kleinen und Noten investiert. In die Gestaltung des abwechslungsreichen Musikprogramms waren im Weiteren etwa die Tatsache, nicht nur Weihnachtslieder im Mai üben zu wollen, als auch jugendlicher Musikgeschmack und jahreszeitlich passende Vorlieben eingeflossen.

Festliche Stimmung verbreiteten die Musiker wohlklingend und gut aufeinander abgestimmt im barocken Beitrag „Watermusic Highlights“ von Georg Friedrich Händel. Überdies lernten auch die Zuhörer dazu, dass die „Lady Gaga Fugue“ der gleichnamigen Pop-Ikone auf die barocke Kompositionsweise der Fuge zurückgeht und das Weiterreichen der Melodie durch das ganze Orchester mit sich bringt. Als eine Art „Soft“-Rock-Titel kam wenig später „Nothing Else Matters“ der Gruppe Metallica mit vollem Klang daher.

Und in zwei weihnachtlichen Beiträgen bewiesen je sieben Klarinettisten und Saxofonisten, welches Können und welche klanglichen Möglichkeiten in ihnen und in ihren Instrumenten stecken. Ebenso hatte das Orchester neben dem geistlichen Lied „Von guten Mächten“ weitere weihnachtliche Stücke mit im Gepäck, beispielsweise „O du fröhliche“. Als Dank für die guten Leistungen standen die Zuhörer auf, applaudierten und riefen nach einer Zugabe, bis sie diese mit dem Lied „White Chrismas“ als stimmungsvollen Abschluss erhielten.