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Activ Centrum Wegberg: Strampeln für den guten Zweck

Activ Centrum Wegberg : Strampeln für den guten Zweck

Das Activ Centrum Wegberg lädt ein: Für jeden auf dem Ergometer gefahrenen Kilometer gibt das Gesundheitszentrum 0,50 Euro an die Initiative "Sankt Martin HILFT". Das Geld soll Kindern und Jugendlichen zugutekommen.

Eine Wohltätigkeitsveranstaltung kündigen Inhaber Josef Stepprath und Studioleiter Tobias Thenée vom Activ Centrum Wegberg an. Unter dem Motto "Radeln für den guten Zweck" soll in den nächsten Monaten Geld gesammelt werden, das der Initiative "Sankt Martin HILFT" zugute kommt.

Anlass für die Charity-Aktion ist das Jubiläum (10. Auflage) des Wegbergs Gesundheitsforums, das am 11. November im Activ Centrum stattfindet.

In Kooperation mit Wegberger Geschäftsleuten planen die Verantwortlichen des Activ Centrums ab Februar mehrere Promotionsveranstaltungen. Dabei haben Freiwillige die Möglichkeit, auf einem Fahrradergometer zu radeln. "Für jeden gefahrenen Kilometer spendet das Activ Centrum Wegberg 50 Cent. Wir haben die Hoffnung, dass die Beteiligten Geschäftsleute diese Summe auf einen vollen Euro aufrunden", erklärt Josef Stepprath. Es sind insgesamt sechs Promotionsveranstaltungen geplant. Außerdem wird ein Team des Activ Centrums bei Veranstaltungen in der Stadt weitere Spenden sammeln. Begünstigter ist die Initiative "Sankt Martin HILFT", die sich nicht nur um Flüchtlingsfamilien kümmert, sondern auch bedürftige Familien, Kinder und Senioren im Stadtgebiet mit aktiver Hilfe und Spenden unterstützt.

Bei der Vorstellung der Charity-Aktion stieg Kaplan Marx als Vertreter der Initiative "Sankt Martin HILFT" schon mal aufs Ergometer und radelte unter den Anfeuerungsrufen von Willibert Jansen, Pfarrer Franz Xaver Huu Duc Tran, Diakon René Brockers (alle Sankt Martin HILFT) sowie Josef und Lisa Stepprath sowie Tobias Thenée (Activ Centrum) los. Freiwillige können sich in den nächsten Monaten an den Wohltätigkeitsveranstaltungen beteiligen, die genauen Termine werden in der Rheinischen Post, bei RP Online und auf der Internetseite des Activ Centrums noch bekannt gegeben.

Der Höhepunkt der Aktion ist dann im Rahmen des 10. Gesundheits-Forum Wegberg am 11. November geplant. Dann soll der Schirmherr, Bürgermeister Michael Stock, den Spendenscheck im Activ Centrum an die Verantwortlichen von "Sankt Martin HILFT" überreichen. "Neben den bewährten Referenten, den Ärzten Jochen Nessler (LVR Klinik Viersen) und Christian Härtel (HZB Wegberg), hat für das 10. Gesundheits-Forum der renommierte Wissenschaftsjournalist und Jörg Blech aus Berlin als Referent zugesagt", kündigt Josef Stepprath an. Jörg Blech Bestsellerautor und Journalist des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

"Jeder Bürger ist herzlich eingeladen, für den guten Zweck in die Pedale zu treten", sagt Lisa Stepprath. Willibert Jansen von der Initiative "Sankt Martin HILFT" erklärt auf ihre Nachfrage, dass das Spendengeld dazu eingesetzt werden soll, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu schaffen, sich während einer Ferienfreizeit am Rursee in der Eifel vom schulischen Stress zu erholen sowie das Miteinander und das Sozialverhalten zu fördern.

"Unsere gesetzten Ziele lassen sich nur dann umsetzen, wenn neben der Bereitschaft von Menschen zu ehrenamtlichen Mitarbeit die jeweiligen Projekte auch finanzierbar sind", erklärt Jansen. Dabei sei die Initiative überwiegend auf Spenden angewiesen. Insofern freuen sich mit Pfarrer Tran die Koordinatoren von Sankt Martin HILFT, Willibert Jansen, Diakon René Borckers und Kaplan Michael Marx darüber, Nutznießer der vom Activ Centrum Wegberg initiierten Spendenaktion zu sein.

Bürgermeister und Schirmherr Michael Stock spricht den Verantwortlichen schon zu Beginn der Aktion seinen Dank aus: "Wer Familie Stepprath kennt, weiß, dass sie sich auch in der Vergangenheit immer wieder für soziale Projekte engagiert hat. Mein Dank gilt der Familie Stepprath für die gute Idee und ihren finanziellen Beitrag mit dem sie Bewegung und soziales Engagement verbindet", sagt er. Auch den beteiligten Unternehmern dankt Stock. Der Bürgermeister hofft, dass sich möglichst viele Menschen aufs Rad setzen und möglichst viele Kilometer für den guten Zweck abstrampeln.

(hec)