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Wassenberg: "Schatzfinder"-Schau in der Galerie Noack mit Arbeiten von Meral Alma

Galerie Noack Wassenberg : „Schatzfinder“ sind willkommen in der Galerie Noack

Zur Ausstellung mit Arbeiten internationaler Künstler lädt die Galerie Noack ein. Meral Alma zeigt neue Bilder zum Thema Zirkus und Punks. Die Künstlerin gilt als Shooting-Star der deutschen Kunstszene.

Nach der Ferienpause lädt die Wassenberger Galerie Noack, Roermonder Straße 6, zu einer neuen Ausstellung ein. Die Schau mit dem Titel „Schatzfinder“ führt fort, was corona-bedingt schon die beiden vorherigen Ausstellungen zeigten: Arbeiten aus dem Fundus der Galerie.

Dabei geizt Galerist Klaus Noack nicht mit prominenten Namen. Genannt werden sollen hier nur einige: Balkenhol, Böttger, Dickerhof, Droese, Förg, Janssen, Partenheimer, Polke, Roth, Sauter, Savtchenko oder Strawalde.

Ganz besonders hebt Klaus Noack dabei eine junge Künstlerin hervor, die als Shooting-Star der deutschen Kunstszene gilt: Meral Alma. Sie hat der Galerie ein paar neue, teilweise noch nie gezeigte Bilder zur Verfügung gestellt, alle zu ihrem wichtigsten Thema: der Mensch als Individuum im „Zirkus Leben“. „Wir freuen uns, die Werke dieser besonderen Künstlerin zeigen zu können“, sagt Noack.

Alma studierte von 2010 bis 2018 freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, ab 2012 war sie zudem Promotionsstudentin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Bereich Germanistik/Philosophie. 2014/2015 sowie 2015/2016 wurde sie mit dem Förderpreis der Kunstakademie Düsseldorf ausgezeichnet und gehörte 2015 zu den 23 international ausgewählten Künstlern, die „ein Herz für UNICEF“ für die gleichnamige Aktion gestalteten. Als Meisterschülerin von Professor Siegried Anzinger bekam sie 2018 den Akademiebrief zum Studienabschluss. In den vergangenen drei Jahren nahm Alma an mehr als 30 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil. Eine ganze Serie hat Alma dem Motiv der Punks gewidmet, zu sehen auch bei Noack. Für Meral Alma stehen Punks für Freiheit. Sie haben etwas Rebellisches und charakterisieren das eigene Bewusstsein. Alma: „Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch ein Stück Punk in sich trägt. Manche unterdrücken ihren Punk etwas, andere leben ihn mehr aus.“

Eine Vernissage der Ausstellung ist wegen Corona nicht möglich. Besucher sind zu den gewohnten Öffnungszeiten der Galerie, mittwochs bis samstags, 13 bis 18 Uhr, willkommen.

(aha)