Wassenberg: Klassik und Modern mit Kreismusikschule Quod libet und beets'n'berries

50 Jahre Kreismusikschule Heinsberg : Jubiläumskonzert mit „Pop & Symphonie“

Die Kreismusikschule wird 50 Jahre alt und feiert das mit einem Doppelkonzert in Wassenberg. Es gibt zwei Abende, an denen zwei Bands und zwei Orchester klassische und moderne Musik miteinander vereinen.

An den großen Erfolg des letztjährigen Konzerts knüpft die Kreismusikschule zu ihrem 50-jährigen Bestehen an und präsentiert eine Neuauflage unter dem Titel „Pop & Symphonie – wenn klassische Töne auf Popmusik treffen“ am 6. und 7. April in der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg.

Der neue Dirigent des Sinfonieorchesters der Kreismusikschule, Wim Brils, übernimmt die musikalische Leitung. Mit dem Collegium Musicum der Anton-Heinen-Volkshochschule entsteht ein 80-köpfiges Orchester, speziell für diesen Anlass zusammengesetzt, das für voluminösen Klang sorgt. Zusammen mit den Bands „beets ’n’ berries“ und „Quod Libet“ vereinen sich Klassik und Pop zu einem umfassenden Erlebnis moderner Musik mit Klassikern der Popgeschichte, epochalen Kinomelodien und Werken klassischer Komponisten.

Die Band „beets ’n’ berries“ ist fester Bestandteil der hiesigen Musikszene. Die vier Jungs um die Sängerin Natascha Wenrich sind Norbert Winzen (Gesang, Gitarre), Ralf Hinzen (Gesang, Piano, Akkordeon), Markus Roßbach (Bass) und Michael Forg (Schlagzeug), der neu dabei ist. Bekannt ist er vielen noch aus just:is-Zeiten. „Es ist völlig anders als mit Bernd, aber nicht weniger lustig“, erzählt die Sängerin. Es wird sozusagen Premiere bei diesem Konzert gefeiert. Die Gruppe spielt von Mike & the Mechanics (The living Years) über Annie Lennox (Walking on Broken Glass) auch Songs von Adele (Water Under the Bridge) und Lady Gaga (Shallow). „Damit die Leute etwas zu lachen haben, werden wir noch ein paar Gimmicks beisteuern, etwas Amüsantes“, kündigt Wenrich an.

Seit fast 30 Jahren ist die Musikgruppe „Quod Libet“ aus dem hiesigen Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Kathrin Jentgens spielt unterschiedliche Flöten und Whistles, Johannes Jentgens, Gabi Lindholm, Udo Junkers und Olaf Peters hört man an der Akustik- und E-Gitarre sowie an der Mandoline. Barbara Jeanrond und Dirk Leuchgens spielen Klavier und Keyboard, die Percussions übernimmt Thomas Jentgens. Dazu prägt mehrstimmiger Gesang die Musik der Gruppe.

Zu „Pop & Symphonie“ werden sie keltisch-klassisch „Lord of the Dance“ in einem eigenen, sehr schnellen Arrangement vorstellen. Im Repertoire sind weiter Songs von Highland „Blackmore’s Night“ ebenso von Jan Fleming Olsen „Morgengrau’n“ (Titel des Originals: Golden Brown) und eine sehr schöne Rocknummer von The Corrs „Toss the Feathers“. Abgerundet wird dies von einer Trilogie der Titelmelodien von Filmmusiken Mark Knopflers, die Rüdiger Blömer fürs Orchester umgesetzt und arrangiert hat.

So sah die gelungene Mischung aus Pop und Symphonie im vergangenen Jahr in Erkelenz aus. Jetzt kommt eine Neuauflage des Konzerts nach Wassenberg. Foto: Renate Resch (rerü)

Veranstaltet wird das Konzert von KulturPur mit Jürgen Laaser. Die ursprüngliche Idee dazu stammt von Fred Feiter: „Sie gab es schon länger, doch realisiert wurde sie vergangenes Jahr zum ersten Mal.“ Lange scheiterte die Umsetzung an den Kosten, die Noten für das Orchester zu schreiben. Nun sind glücklicherweise die richtigen Sponsoren gefunden, um das Event umsetzen zu können. Feiters Motivation ist deutlich: „Wir wollen gerne zeigen, was wir in der Region können.“

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