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Wassenberg: Heinz Küppers aus Birgelen macht mit Aktion auf CSD in Geilenkirchen aufmerksam

Der Birgelener Heinz Küppers mit neuer Vielfalt-Aktion : Wie Richard um Holger wirbt

Heinz Küppers weist wieder auf Vielfalt hin – mit Blick auf das Wochenende, dann findet in Geilenkirchen der erste Christopher Street Day im Kreis Heinsberg statt.

Heinz Küppers alias Gräfin Henriette von Küppersbusch, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Vielfalt ohne Grenzen“, der am Wochenende den ersten Christopher Street Day im Kreis Heinsberg ausrichtet, ist auch privat immer wieder gut für originelle Ideen, die mit Humor auf sein Anliegen hinweisen.

Seit dem Idahobit-Tag gegen Ausgrenzung am 17. Mai sorgen zwei liebenswert schrullige Betongesellen vor Küppers‘ Haus in Birgelen neben einer „Bank gegen Ausgrenzung“ (mit der Aufschrift „Für Liebe und Vielfalt – Henriette“) für Hingucker. Und auf Henriettes Facebookseite im Internet verfolgen viele Freunde seither die Entwicklung der herzzerreißenden Anbandelungsversuche des verliebten Richard mit seinem Herzensmann Holger, der, ein wenig verschüchtert, erst noch erobert werden will.

Warum feiern wir den Christopher Street Day (CSD)?

Dazu lässt sich Richard eine ganze Menge einfallen, unterstützt von Henriette, die natürlich die Finger mit im Spiel hat, was die Facebook-Fotos belegen. Erst warb Richard mit einem Krönchen – Holger soll nämlich Richards Froschkönig sein - und einer herzförmigen Schatulle mit einer Liebesbotschaft um die Gunst Holgers. Bis Langfinger – zu Richards und Henriettes Verdruss – beide Geschenke mitgehen ließen. Aber schnell wurde für Ersatz gesorgt, und neuerdings taucht sogar der Froschkönig (aus Keramik) mit Krönchen persönlich auf. „In einer Welt voller Lärm bist Du meine Melodie“ ist poetisch darauf zu lesen. Und jetzt sind natürlich alle Facebook-Follower gespannt auf den glücklichen Ausgang des „Amouröllchens“.

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Die Bank mit dem charakteristischen fehlenden Sitzplatz aus der Lebenshilfe-Werkstatt „Dein Werk“ wurde Heinz Küppers von der Lebenshilfe, bei der er auch arbeitet, zur Verfügung gestellt. Sie soll schon bald bei weiteren Aktionen, die Küppers, unterstützt vom Vielfalt-Verein, plant, zum Einsatz kommen, unter anderem in Wassenberger Schulen. Die Betonfiguren stammen von der Orsbecker Künstlerin Gabriel Bröcher, die sich auch „Betonessa“ nennt. „Den Holger schuf sie extra für meine Aktion“, betont Heinz Küppers voller Lob.