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Stadt Wassenberg vergibt Heimatpreis

Stadt Wassenberg zeichnet Ehrenamtler aus : Heimatpreis würdigt ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches Engagement hält die Gesellschaft zusammen. Die Stadt Wassenberg hat dazu nun den Heimatpreis vergeben. Ausgezeichnet wurden der Heimatverein sowie drei besondere Engel aus Birgelen.

Eine Gesellschaft lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Ohne Ehrenamtler wäre vieles nicht möglich – zu selten macht sich die Gesellschaft klar, wie wichtig diese Menschen sind. Darum hat die Stadt Wassenberg den Heimatpreis vergeben. Wie Bürgermeister Marcel Maurer erklärte, gelte den Geehrten der Dank von Rat und Verwaltung „für die herausragende Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger“.

Auf Platz eins, der mit 3000 Euro dotiert ist, kam der Heimatverein Wassenberg. Das Projekt „Ich lerne meine Heimat besser kennen – Stadtrundgang Oberstadt“ überzeugte die Jury: „Dem Heimatverein gelingt es seit Jahren in vorbildlicher Weise, ein Bewusstsein für Heimatverbundenheit in Wassenberg zu schaffen und Heimat für die Menschen in Wassenberg erlebbar zu machen. Das vom Rat der Stadt Wassenberg prämierte Projekt ist dabei nur ein besonderes Beispiel dafür, wie das lokale Erbe der Stadt erhalten und die Verwurzelung der Menschen in Wassenberg durch den Heimatverein gestärkt werden.“

Drei Birgelener Engel zeichnete die Jury mit dem zweiten Platz aus, der 2000 Euro wert ist. Die Engel, das sind Kirsten Hanke-Busscher, Tanja Gohl und Katja Wittner. Sie haben sich im Jahr 2020 in besonderer Weise um den Erhalt des Brauchtums und die Stärkung der Gemeinschaft und des Zusammenhaltes in Wassenberg verdient gemacht. Das Trio stellt laut Jury ein Beispiel dar, wie ehrenamtliches Engagement dazu beitragen kann, ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen und mit kreativen Projekten Menschen zusammenzuführen. Die Aktionen unterstützt die St. Lambertus-Schützenbruderschaft Birgelen. Zu den Aktionen zählt die alternative Maifeier: Statt des Maibaumes wurde ein Bauzaun geschmückt. An diesem befestigt war ein Laken, auf dem die Menschen Grüße hinterlassen konnte. Obendrauf gab es Maiherzen „to go“.