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So war der Wassenberger Pflanzenmarkt Gartenzauber mit Musik und Leckereien

Wassenberg · Der Pflanzenmarkt lockte am Sonntag viele Besucher nach Wassenberg. Die Aussteller waren derweil voll des Lobes über die Stadtverwaltung.

 Großer Andrang an den Ständen des Pflanzenmarkts.

Großer Andrang an den Ständen des Pflanzenmarkts.

Foto: Laaser, Jürgen (jl)

Die Sonne persönlich strahlte um Mittag plötzlich auf den Pontorsonplatz, seine blühenden Blumen und die vor der Reife stehenden Gemüsepflanzen. Gestrahlt hätten sicher auch die Gesichter der Mitarbeiter der Wassenberger „Kunst, Kultur und Heimatpflege gGmbH“ als Veranstalter des „Gartenzaubermarkts“, hätten sie mitbekommen, wie positiv die Marktbeschicker über das Frühlings-Event und deren Macher sprachen. Allein zwei Keramiker: „Die Mitarbeiter der Stadt und die Veranstaltungen sind einmalig. Ich komme aus Wildenrath, und der Ort hat ja die Wassenberger Telefon-Vorwahl – Wildenrath würde besser zu Wassenberg als zu Wegberg gehören.“ Ein Keramiker-Paar aus Ratheim sah sich auf der gleichen Linie über das Veranstaltungs-Ensemble Wassenbergs mit Kunst und Kultur, vor allem auch mit dem Abendmarkt in den Sommermonaten.

Eine gelassen-heitere Atmosphäre über dem Pflanzenmarkt bestätigte denn auch die Feststellungen der Anbieter mit ihren allein schon frühlingshaften Standdächern in rot-weißen Planen, Genuss auch in visueller Hinsicht. Flanieren in der Natur, gestaltet im Pontorsonplatz, umgeben von Judenbruch und Stadtwald, eingebettet in ein Konzept, das wohl auch in die Funktion eines „Luftkurorts“ münden wird.

„Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist.“ Und das ist der 15. Mai, wie eine Bauernregel besagt, nämlich die zu den „Eisheiligen“, nach der empfindliche Pflanzen nicht vor diesen Tagen gesetzt werden sollen. Ab dem 19. Mai vermutlich keine Gefahr mehr für die zahllosen Stauden, Blumen, Kohlrabi, Tomaten, Kleinsträuchern, Beeren und Exoten im Angebot der mehr als zwei Dutzend Stände aus der Stadt und deren Umgebung bis nach Limburg hinein. Überrascht waren alle Betrachter an einem Stand vom Aussehen und Struktur von Spargel-Pflanzen, die im ganzen Bund mit zahllosen Tentakeln fächerartig im Abstand von etwa 20 Zentimetern in einen Graben gesetzt und mit einem Erdwall bedeckt werden. Recht frostsicher.

Ohnehin frostsichere Handwerksprodukte aus Holz, Keramik und Metall gehörten dazu wie die ebenfalls frostsicheren Kindermitmach-Aktionen, die Führungen durch die Park- und Waldlandschaft, die Speisen- und Getränkestände; sowie die Musik- und Interview-Beiträge der bekannten Effelder Markus Peggen und Daniel Becker.

Alle Hände und Münder voll zu tun hatten auch die Mitarbeiter des Naturparktors, dem Info-Gebäude mit perfektem Sitz oberhalb des begrünten Pontorsonplatzes, angelehnt an die Wald- und Wasserlandschaft des Judenbruchs und des Wingertsbergs. Die bereits vor 150 Jahren von Burgbesitzer Oskar von Forckenbeck gestaltet wurden, nach dem Leitbild der Stadt weiterentwickelt und belebt werden. Am Sonntag unüberseh- und fühlbar.

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