Wassenberg: Reiche Ernte am Lebkuchenbaum

Wassenberg: Reiche Ernte am Lebkuchenbaum

Eine besondere Aktion des Heimatverein Wassenberg fand zwischen der Pfarrkirche St. Georg und dem Pontorson Platz statt. Dafür musste man ein Stück in die Wassenberger Vergangenheit reisen. Ungefähr in die Jahre zwischen 1870 und 1890. Zu dieser Zeit reiste Oskar von Forckenbeck durch die Welt und brachte von seinen Reisen Setzlinge und Samen mit nach Wassenberg. Diese pflanzte er in Wassenberg, und so entstand ein Park mit Pflanzen aus der ganzen Welt. Ein weiterer Wassenberger, Dr. Küsters, tat es ihm nach und brachte ebenfalls Pflanzen aus der Ferne in die Stadt.

Heute noch zu finden sind ein Mammutbaum oder auch ein Ginkgobaum. Nun endet die Geschichtsreise und wir begeben uns wieder in die Gegenwart: Hier haben vor kurzem Manfred Petersen, Hajo Ungerechts und Walter Bienen die Bäume im Park, rund um die Burg und am Pontorsonplatz katalogisiert, darunter auch ein Lebkuchenbaum. Die Bäume hatte man mit Namensschildern versehen, auf denen nun der interessierte Bürger feststellen kann, um welchen Baum es sich handelt und aus welcher Region der Erde dieser ursprünglich stammt.

Zusammen mit Agnes Basten organisierte dann Walter Bienen mit Kindern und deren Eltern die "Ernte" des Lebkuchenbaum. Zuvor mussten die Kinder diesen aus der Vielzahl der Bäume herausfinden. Am Baum selber gab es dann eine leckere Überraschung.

(uh)