Wassenberg: "PolenMobil": Lust auf Gastbesuch

Wassenberg: "PolenMobil": Lust auf Gastbesuch

Der Betty-Reis-Gesamtschule liegt der Austausch mit internationalen Partnern am Herzen, dazu gehört auch Polen. Jetzt war das "PolenMobil" zu Gast.

"Ich möchte auf jeden Fall im nächsten Jahr mit nach Polen", erklärt Nele Vogel, Schülerin der Klasse 8.6, nach dem Besuch des "PolenMobils" an der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg. Mit ihr besuchten weitere etwa 40 Schüler die beiden Workshops, die von Carolina Ott und Katarzyna Celiñska geleitet wurden. Pia Reitmaier und Fynn Langerbeins (beide 8.5) stimmen ihrer Mitschülerin zu. "Ich habe mich aus reiner Neugier gemeldet, um mehr über Polen zu erfahren", meint Pia und Fynn ergänzt: "Die Doppelstunde war rundum interessant und sehr abwechslungsreich. Wir haben ganz viel über Polen erfahren."

Die Reaktionen bestätigen den Erfolg der Veranstaltung. Ludger Herrmann, der als Didaktischer Leiter der Schule das PolenMobil nach Wassenberg eingeladen hat: "Als Europaschule liegt uns der Austausch mit internationalen Partnern sehr am Herzen. Wir haben seit dem Jahr 2011 mit dem Kopernikus-Gymnasium in £aziska Górne eine polnische Partnerschule."

Zurzeit sind 13 Jugendliche aus dem neunten Jahrgang für eine Woche im polnischen Breslau und setzen den Kontakt mit den polnischen Nachbarn fort. Thomas Friedrich, der als Sozialarbeiter der Schule die Veranstaltung begleitet und im vergangenen Jahr eine Schülergruppe in Polen betreut hat, weiß aus eigener Erfahrung: "Der Kontakt mit ausländischen Schülern ist sehr wertvoll und erweitert den Horizont von Heranwachsenden enorm." Seit Oktober 2015 besucht das "PolenMobil", ein Projekt des Deutschen Polen-Instituts aus Darmstadt, Schulen in Deutschland und machte jetzt erstmals Station im Kreis Heinsberg. Ausgestattet mit vielen Materialien, möchte es bei Schülern und Lehrern Interesse für das Land Polen wecken.

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Ausgebildete Ansprechpartner wie Carolina Ott und die Sprachanimateurin Katarzyna Celiñska vermitteln landeskundliche, historische, kulturelle und politische Inhalte. Ganz nebenbei wird auf spielerische Art und Weise die polnische Sprache nähergebracht.

Die beiden verstanden es, die Jugendlichen für ihr Heimatland zu begeistern. Schon jetzt scheint klar zu sein: Fürs nächste Austauschprogramm wird die Schule viele Plätze anbieten müssen.

(RP)