Pfarrheim Birgelen nach Renovierung 2019 eingesegnet.

Von Probst Wieners eingesegnet : Pfarrheim Birgelen nach Restauration in neuem Glanz

Nach zwei Jahren Renovierungsarbeiten segnete Probst Thomas Wieners die Räume ein.

Er nahm seine Aufgabe ernst, ohne dabei jedoch den Humor zu verlieren: „Alles ist so neu, darüber darf ich ja kein Weihwasser rieseln. Am besten ginge dies wohl in einem Badezimmer“, flachste Thomas Wieners, Probst der Gemeinde St. Marien Wassenberg, als er das restaurierte Pfarrheim der Gemeinde St. Lambertus Birgelen einsegnete.

Und in der Tat kann es sich sehen lassen, das Pfarrheim, in dem nahezu zwei Jahre gearbeitet worden ist, wobei der stellvertretende Vorsitzende der Gemeinde St. Lambertus, Gregor Sanders, der als so eine Art Vorarbeiter fungierte, den Dank auch gerne an alle anderen Beteiligten weiter gab: „Es ist toll, was hier geleistet wurde. Angefangen bei den immerhin 16 Firmen, die dabei waren, aber auch von den vielen ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern, die mit Hand angelegt hatten.“ Neben der neuen Decke, die zuletzt doch recht dunkel wirkte, bis hin zu einer neuen Heizanlage und einem komplett frisch verlegten Fußboden gab es darüber hinaus weitere Neuerungen: „Für die Küche, mit einer Spülmaschine und weiteren nötigen Dingen, sind wir der Frauengemeinschaft Birgelen dankbar, aus deren Spenden, wir das realisieren konnten“, sagte Sanders.

Nach einer Messe fanden sich die Besucher im Pfarrheim ein und wurden von Kindergarten-Leiterin Gitta Heckers, die auch im GdG (Gemeinschaft der Gemeinden)-Rat sitzt, begrüßt: „Alles braucht seine Zeit. Doch es hat sich gelohnt, wenn ich mich hier so umsehe. Denn, ehrlich gesagt, zuletzt war unser Heim doch eher grottenhässlich. Hier soll nun wieder ein Ort entstehen, an dem sich die Menschen gerne treffen, ein neuer Ortsmittelpunkt.“ Dem schloss sich Thomas Wieners an: „Es ist hier richtig schön geworden. Und die fleißigen Helfer machen mir Mut, was die Gemeinde in Zukunft angeht. An diesem Platz fühlt man sich wohl.“ Letztlich trat Birgelens Ortsvorsteher Andreas Thissen an das Mikrofon, und konnte sich dabei relativ kurz fassen. „Eigentlich ist schon alles gesagt worden. Auch ich schließe mich den Dankesworten an.“ Thissen zeigte sich begeistert, wie gut die verschiedenen Beteiligten Hand in Hand zusammen gewirkt hatten.

Auch die Kunst hat Einzug in das neugestaltete Heim gehalten. Direkt im Eingangsbereich hängt ein rund 200 mal 160 Zentimeter großes Werk aus Glasstücken. Angefertigt hatte das Prachtstück der Glaskünstler Marcus Steffen, der monatelang an dem Werk gearbeitet hatte und den passenden Namen gleich mitlieferte. „Lebensfreude als pulsierende Gedanken im Raum“ habe er das Werk genannt. Steffen hofft nun, dass im Pfarrheim Lebensfreude herrschen wird. Ein schönes Stück hatte auch Ehrenbürger Franz-Josef Breuer im Gepäck: eine Holzarbeit aus dem Jahre 1974 von Peter Decker, die das Birgelener Pützchen zeigt.

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